Fett dafür bekommen,“ fügte er, gleichſam um ſich zu tröſten, hinzu,„und ich denke, er wird das Abenteuer nicht ſobald vergeſſen. Denke Dir nur, Lars, man hielt mich für einen Dieb.“ „That man das? das iſt doch luſtig, ha, ha, ba!“ Nach einiger Zeit war man wieder im Krähenneſt. „Punſch!“ rief Alfred, indem er eintrat,„Punſch,
Rhumpunſch, wenn Ihr habt!“
Mutter Maja ſtellte zwei kleine Gläſer auf einen Tel⸗ ler und wollte ſie fülleu.
„Ha, ha, ha!“ lachte Alfred;„Du alte Hexe, hältſt Du uns denn für kleine Kinder, denen man den Punſch in Fingerhüten anbieten darf? Bringe die größten Glä⸗ ſer her, die Du haſt. Schoppengläſer, und keine ſolchen Naſenklemmer. Auch dem Hans ſchenke ein ſolches ein. Ich bin von dem Kaliber, Mutter Maja, daß ich meinem Nächſten ebenſowohl Gutes gönne, wie mir ſelbſt.“
„Aber ich fürchte, Hans hat ſich bereits mehr als ge⸗
nug verſehen...“
„Dummes Geſchwätz, Alte! Die alte Garde ſtirbt, aber ſie ergibt ſich nicht. Komm hieher, Hans.... Willſt Du einmal etwas ordentliches auf Deine Zähne?
„Danke all... Hans hatte den Schlucken... aller⸗ unterthänigſt...“
Alfred, Lars und Hans ſtürzten jeder ſeinen Schop⸗ pen hinab, aber man hatte immer noch nicht ſein gehö⸗ riges Quantum, ſondern füllte die Becher noch einmal, und dann erſt brach man auf. Lars war ungewöhnlich ſchläfrig, und es war wirklich nicht ſein, ſondern des Pferdes Verdienſt, daß der Heimweg richtig gefunden wurde. Die Thiere denken wirklich mehr und klarer als ſie es zu verſtehen geben können, behauptet der ſchwediſche Philoſoph Törnros.
Aber wenn Lars Persſons Pferd juſt kein Philoſoph war, ſo wußte es gleichwohl vollkommen genau, wo es
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