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tritten von allen Seiten her, und ein Geſicht nach dem andern kam zum Vorſchein, alle aber eilten eine Treppe hinauf.
Jeſpersſon und Sophie begaben ſich nach derſelben Richtung. Als ſie oben auf der Treppe ankamen, ſtellte ſich ihnen ein unerwartetes Gemälde dar.
Die Thüren zu den Zimmern Fräulein Emmas und Carl Auguſts, die neben einander lagen, ſtanden ſperrweit offen. In dem einen zeigte ſich Emma, ein erſchütterndes Bild des Entſetzens und Schreckens; über ihr gewöhnlich ſo roſenrothes mildes Geſicht ſchien der Tod ſeinen kalten Hauch geblaſen zu haben, die Wangen waren bleich; man konnte in ihnen den Schimmer vom Leichentuch der im Herzen ſterbenden Freude ſehen; die Augen flogen verwirrt, ängſtlich und ſtarr umher, gleich als vermöchte das arme Mädchen keinen ganzen Gedanken mehr mit ihnen zu telegraphiren, ſondern nur noch ab⸗ gebrochene, zerſtückte und unklare Fragmente der Unruhe eines zerfleiſchten Inneren. Bei jeder neuen Perſon, die hinzu kam, fuhr ſie zuſammen, und man konnte glauben, daß ſie mit dem ganzen Beben einer aufgeregten Seele in jeder neuen Perſon eine zermalmende Hiobspoſt fürchte. Sie ſtand jedoch allein da. Aber in einiger Entfernung ergab ſich eine Scene, um welche die Anweſenden ſich verſammelten. Da ſah man Baron Horner, der Carl Auguſt ſtützte. Der Baron war zuerſt angekommen. Auf der Treppe hatte er eine Perſon an ſich vorbei raſen geſehen, aber da er in demſelben Augenblick den Klage⸗ ruf ſeines Sohnes vernahm, ſo eilte er zu dieſem und fand ihn im Korridor auf dem Boden liegend. Auf ſei⸗ nen Ruf waren bald mehrere Mitglieder des Hauſes hinzugekommen, man hatte Lichter angezündet, und nach⸗ dem der Baron ſeinen Sohn aufgerichtet, war man jetzt beſchäftigt, ihn in ſein Zimmer zu führen.
Wir wiſſen, wie ſehr Baron Horner ſeine Familie
liebte heftis
ſcheh
einer
Ged


