Teil eines Werkes 
7. bis 12. Bändchen (1854)
Entstehung
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ihn hinwerfen gehört, aber ich glaubte immer, dieß komme vom NReid oder einem perſönlichen Unwillen, und ſo hatte ich auch nicht das Herz, Emma meine Gedanken mitzu⸗ theilen, aber jetzt... ſeit ich ſein robes Lachen ge⸗ hört... ach, ich kann Ihnen nicht ſagen, wie ſehr ich von Gewiſſensbiſſen gequält werde, weil ich Emma nicht ſchon früher von Allem, was ich gehört, unterrichtet habe. Bedenken Sie, wenn ſie ſo unglücklich werden ſollte, wie ich.

An Alfred's Seite wird ſie noch unglücklicher werden.

Das iſt unmöglich.

Der Verhärtete iſt immer ſchlimmer, als der Schwache.

Und die Verkündigung, die morgen ſtattfinden ſoll!

Sie kann nicht mehr abgewendet werden.

Nicht?

Unmöglich. Ich bin überzeugt, daß Fränlein Emma wenigſtens im gegenwärtigen Augenblick Boijer zu lieben glaubt. Die Neigung iſt blind. Ihr Vater iſt übrigens ein Mann, der ſich vor allen Dingen durch ſein Ehrge⸗ fühl leiten läßt, und nur die vollſtändigſten Beweiſe von der wirklichen Sittenloſigkeit Alfreds könnten ihn ver⸗ mögen, ſein Verſprechen zurückzunehmen. Ich habe ihn bexeits einmal geprüft und will es nicht unnöthiger Weiſe wiederholen. Ich hoffe inzwiſchen...

Sie hoffen... ach, ſagen Sie mir, was Sie hoffen.

Ich hoffe... auf Gott, Madame.

Sie wollen mir ausweichen.

Die Menſchen können einander ausweichen, das iſt wahr, aber ſie können dem Wege nicht ausweichen, den Gottes Finger ihnen vorzeichnet. Was er will, ge⸗ ſchieht... auch wenn wir nicht wollen. Will er, daß Sie und ich..

Jeſperſon unterbrach ſich plötzlich.