Teil eines Werkes 
7. bis 12. Bändchen (1854)
Entstehung
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So wie es zwiſchen ihnen ſteht, autwortete Jeſpersſon,will ich ſieben gegen zwei wetten, daß ſie unglücklich ſein wird.

Ach mein Gott, das iſt dieſelbe Anſicht, die ich auch habe.

Alfred Boijer war ſchon als Junge höchſt über⸗ müthig.

Man hat mir das auch geſagt.

Er ſpielte in der Brennerei, wie in einer Kinder⸗ ſtube, und von ſeinen zarteſten Jahren an hat er ſchlechte Grundſätze eingeſogen. Der Brennmeiſter hat unter einer freundlichen Oberfläche, obſchon in gehäſſigen Ab⸗ ſichten, ſeine erſten Gedanken und Schritte geleitet, wie⸗ wohl ich nicht begreife, zu welchen Zwecken. Alfred iſt jetzt auch ein ruinirter Jüngling.

Glauben Sie das?

Alfred Boijer beſindet ſich auf demſelben Weg, wie Ihr Mann, und ſein Weg geht auch nach derſelben Richtung, obſchon er bei einem weit ſchlechteren Herzen auch noch viel weiter gehen wird. Für Ihren Mann gibt es ein einziges Ziel: den Tod. Für ihn findet ſich vorher noch ein anderes...

Was meinen Sie?

Das Verbrechen hat immer ſeine Strafe vor dem Tod.

Sie erſchrecken mich.

Eine gräßliche Prophezeiung hat immer etwas Schreckliches.

Aber wie wird man ſeiner Verbindung mit Emma vorbeugen können?

Daran habe ich lange gedacht, Madame. 3

Wirklich? Als ich da oben aus meiner Bewußt⸗ loſigkeit erwachte und im änßern Zimmer Alfreds Stimme hörte, da wurde ich durch den Gedanken aufgeſchreckt, daß er ſich mit Emma vermählen ſolle. Ich habe zwar manchmal meinen Mann das eine und andere Wort über