Teil eines Werkes 
7. bis 12. Bändchen (1854)
Entstehung
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Hand und auf den Boden fiel, wo es klingend zu tau⸗ ſend Stückchen zerbrach.

Der Gefangene ſtöhnte dabei, Es ſollte ein Seuf⸗ zer ſein, der ſich aus ſeiner hohlen Bruſt hervordrängte.

Herr, Herr, ſagte er,das war das Einzige, was ich mir in meinem Leben noch wünſchte.

Ein ſchlechter Wunſch, mein Freund, antwortete Jeſpersſon,Du ſollſt beſſere Dinge von mir erhalten.

Unter den vielen, die dazu kamen, ſeit Jeſpersſon die geheime Schenke betreten, war der Wächter des Ge⸗ fangenen ihm nicht entgangen. Er war aber auch leicht zu erkennen an ſeinen Piſtolen im Gürtel, ſowie an dem breiten, raſſelnden Säbel an ſeiner Seite.

Wohin ſoll dieſer Mann da gebracht werden? fragte ihn Jeſpersſon.

In's Bezirksgefängniß hier neben der Kirche. Er ſoll morgen die Kirchenbuße erleiden.

Was hat er für ein Verbrechen begangen.

Er iſt ein entlaufener Feſtungsgefangener, der zu Aufang dieſes Jahres in dem anliegenden Kirchſpiel ei⸗ nen Einbruchsdiebſtahl begangen hat und jetzt verurtheilt iſt Kirchenbuße zu thun, dann aber nach Marſtrand zu⸗ rückgeſchickt zu werden.

Wie heißt er?

Hanſſon, Herr.

Jeſpersſon wiederholte den Namen, konnte ſich je⸗ doch nicht erinnern, Jemand gekannt zu haben, der ſich ſo nannte.

Der Mann iſt ſchwer krank, fuhr Jeſpersſon fort, und wenn er nicht gut verpflegt wird, ſo werden Sie ihn morgen nicht vom Platze bringen können.

Gleichviel, wenn ich auch nur eine Leiche bei mir habe, ſo macht mir das nichts aus.

Sie können ihm aber doch die ärztliche Pflege, die er begehrt, nicht verweigern.

Allerdings nicht; meine Befehle enthalten nichts