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und daß ſie aus Furcht über die Einziehung höchſt miß⸗ vergnügt ſind. Wenn Sie einen Biſchof ernennen, ſo ernennen Sie dazu keinen Bewohner von Stockholm, dort iſt kein redlicher Mann, der die Fähigkeit dazu be⸗ ſäße, denn Murray iſt der unverſchämteſte Verleumder des ſeligen Königs, weßhalb der Adel ihn liebt; ſondern nehmen Sie einen fähigen Pfarrer vom Lande und for⸗ dern Sie deßwegen die Biſchöfe zur Berichterſtattung auf. Iſt es einer, den der Adel ſchmäht, ſo kann man uͤberzeugt ſein, daß er taugt. Der Vorwand, daß ein Biſchof oder Probſt nicht als vortragender Rath ge⸗ braucht werden dürfe, damit die Amtswürde nicht leiden möge, iſt gar zu armſelig und ſchwach, denn welcher Poſten iſt wohl von höherer Bedeutung, ein ſolcher, der für alle religiöſen Angelegenheiten des Reiches, für die Rechte und Intereſſen eines ganzen Standes zu ſorgen hat, oder ein einfaches Paſtoramt, dem auch ein Vikar vorſtehen kann. Laſſen Sie den Stand ſeine Erpedition behalten. Ich bin kein Pfarrer, und in dieſer Beziehung geht es mich nichts an, aber ich bin ein Bürgerlicher und ſehe einen Verluſt für die Bürgerlichen darin, wenn einem bürgerlichen Manne der Zutritt zu dem Throne ab⸗ geſchnitten wird. Das iſt es, was der Adel will. Dieſe Herren wollen die Pfarrer ſich unterwerfen und die An⸗ gelegenheiten derſelben in ihrer eigenen Hand haben, theils um ihnen imponiren zu können, theils um bei Wahlen und ähnlichen Gelegenheiten über ſie zu ver⸗ ügen.
Laſſen Ew. königliche Hoheit dem Adel freies Spiel mit der Aufhebung der Expedition, ſo verſetzen Ew. königliche Hoheit dem Prieſterſtand einen harten Stoß, ſchaden aber zugleich ſich ſelbſt und anderen bürger⸗ lichen Ständen. Thun Sie nicht mehr, als Sie ver⸗ antworten können. Bedenken Sie, daß der Adel nicht Alles iſt, daß die anderen Stände nicht des Adels we⸗ gen da ſind, und daß man in der jetzigen Zeit keinen Deſpoten und keinen Ariſtokraten mehr erträgt. Hiemit


