Teil eines Werkes 
16. bis 21. Bändchen (1852)
Entstehung
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Bincenz fuhr mit der Hand über ſeine Stirne, gleich als wollte er eine düſtere Wolke verſcheuchen.

Dieſer Mann, fügte er darauf ganz kurz hinzu, war kein Anderer als ich.

Und mein Vater?...

Da iſt Ihr Vater...

Und er zeigte auf Armfelt.

Armfelt hatte es geahnt und öffnete ſeine Arme. Döring wollte an ſeine Bruſt ſinken, blieb aber unbe⸗ weglich. Alle Gedanken hatten ihn in dieſem Augen⸗ blick verlaſſen; er war bloß Gefühl.

Vincenz begriff ſeine Bewegung ſo wohl.

Ein Handſchlag der Verſöhnung, Baron, ſagte er zu Armfelt. Ich habe Sie gehaßt,... verfolgt... verzeihen Sie mir.

Armfelt's Hand ruhte in der Hand Vincenzens, und Döring ſank an Armfelt's Bruſt.

Seine Seele war nur von einer einzigen lieblichen Idee erfüllt, von dem Gedanken, daß er einen Vater beſitze; er erinnerte ſich in dieſem Augenblick nicht einmal an Louiſe.

Mein Lebenstag iſt ſtürmiſch geweſen, fuhr Vin⸗ cenz fort, ſein Abend iſt ſchön und friedſelig. Cazal ... Cazal... rief er... ziehe die Gardinen hinauf, damit ich noch einmal einen Blick auf die Sonne wer⸗ fen kann.

Cazal bewegte ſich nicht von der Stelle.

Hörſt Du, Cazal,... ziehe die Gardinen hin⸗ auf... ich will die Sonne ſehen... die Sonne.

Die Ereigniſſe der letzten halben Stunde hatten ſeine Kräfte erſchöpft.

Die Sonne...

Hinweg, befahl auch der Courier dem Alten.

Cazal beſaß nicht mehr die Kraft, der Aufforderung länger zu widerſtehen.

Vergleichen Sie, Herr Baron, bemerkte der