Teil eines Werkes 
16. bis 21. Bändchen (1852)
Entstehung
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Döring ergriff unwillkürlich Armfelt's Hand und drückte ſie, voll von Sympathien für den ritterlichen Sinn, den er beurkundete, an ſein Herz.

Herr Baron, ſiel der Courier ein, Sie kennen vielleicht noch nicht den ganzen Umfang der Verfolgung, welche die ſchwediſche Regierung gegen Sie eingeleitet hat, Sie wiſſen nicht, was in dieſem Augenblick... Sie werden es ſelbſt ſehen... und dann...

Der Courier machte eine Bewegung gegen das Fenſter, aber Cazal, der ſeine Abſicht ahnte, verhinderte ihn, an daſſelbe zu treten.

Was beabſichtigen Sie? fragte Cazal.

Hinweg...

Nein.

Vincenz bemerkte mit Freude, daß Döring Armfelt die Hand drückte und zwar auf eine Art, die ſowohl Liebe als Achtung verkündete. Er lächelte zufrieden darüber... ſein Stündchen war gekommen.

Baron Armfelt, ſagte er, und Döring... kommen Sie hierher... ich will Ihnen ein Wort ſagen.

Beide näherten ſich dem Bette, ſchweigend betrach⸗ teten ſie den Sterbenden.

Sie haben, ſagte er endlich zu Döring, einmal Ihre Mutter geſehen.

Ja, ja.

Sehen Sie hier einige Papiere von ihr, die Ihre Geburt vollſtändig bekräftigen und Sie in den verfüg⸗ baren Theil ihres Vermögens einſetzen.

Döring war eine Weile von dem Geſpräch zwiſchen Armfelt und dem Courier ſo lebhaft in Anſpruch ge⸗ nommen worden, daß er das, was ihn ſelbſt ſo nahe betraf, vergeſſen hatte. Vincenzens Aeußerung weckte wieder das ganze Intereſſe ſeiner Seele dafür.

Sie ſprechen nicht von meinem Vater.. o ſagen Sie mir... ſagen Sie mir, wer iſt mein Vater?

Hören Sie zuerſt, wer ihn verfolgt... ihn gehaßt... ihn verflucht hat.