Teil eines Werkes 
16. bis 21. Bändchen (1852)
Entstehung
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Mann der Unglücklichen ſie noch immer liebte und ihre Ehre zu retten ſuchte, als ſie einen Sohn gebar. Wie dieſer von ihr geriſſen und einem hohen Freimaurer über⸗ geben wurde, durch deſſen Vermittlung man das Kind nach Schweden zu bringen wünſchte, um es dort in einem angeſehenen und guten Hauſe erziehen zu laſſen. Wie aber dieſer Freimaurer ſo unvermuthet ſchnell ſtarb, daß er über ſeinen Auftrag keine Rechenſchaft ablegen konnte, weßhalb es auch viele Jahre lang ein tiefes Geheimniß blieb, wohin das Kind gekommen war. Die Nachfor⸗ ſchungen wurden inzwiſchen unabläſſig fortgeſetzt. Und erſt bei einem Beſuch in Stockholm, wobei ſowohl meh⸗ rere der geheimen Hülfsquellen des Freimaurerordens, wie auch neue durch Cröffnung einer Loge der aſiati⸗ ſchen Brüder gewonnene Bundesgenoſſen angewandt wurden, gelang es, einige Papiere zu bekommen, die ein geborener Finne, Namens Ek von Ringſtaholm, im Beſitz hatte, und mittelſt deren man endlich dem Ver⸗ ſchwundenen auf die Spur kam.

Die Ereigniſſe waren mit einer Lebendigkeit, einer Kraft und einem Schwunge geſchrieben, woraus man klar erſah, daß eine heftige, höchſt geſpannte Stimmung die Feder geführt hatte.

Ein alter ſchwediſcher Seemann hatte auf einer Reiſe in Deutſchland den Jungen aufgenommen und da⸗

bei bloß einige myſteriöſe, unvollſtändige Aufſchlüſſe er⸗ halten, die ihn inzwiſchen veranlaßten, die Geburt des Kindes als ein der höchſten Freimaurerei angehöriges Geheimniß zu betrachten, weßhalb er auch endlich, und da er nichts Weiteres von der Perſon hörte, die ihm den Knaben übergeben, beſchloß, ſich an Guſtav III zu wenden und in dieſer Abſicht Ek von Ringſtaholm be⸗ auftragte, dem König ein Handſchreiben nebſt andern wichtigen Papieren zu überbringen.

Döring erkannte in dem alten Seemann ſeinen Pflegvater, und der Leſer weiß bereits, wie es mit den Papieren ergangen war.