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Erſt jetzt begriff Cazal die Veranlaſſung dieſer raſt⸗ loſen Wanderung, die einzig und allein in dem Wunſche lag, einen Platz zu finden, der zum Tode einlüde.
Aber eine noch ſchönere Erſcheinung erwartete Vincenz.
Bei einer Bucht des Baches ſtand eine Hütte, um⸗ geben von Pomeranzen⸗Bäumen und Cypreſſen.
G Ein hübſches, niedliches, kleines Maͤdchen ſpielte am ingang.
Der eine Giebel der Hütte war mit Weinranken bekleidet, die ſo geordnet waren, daß ſie ein Gewölbe von Guirlanden bildeten, überall mit gezackten Blät⸗ tern wie mit Spitzen garnirt und die Strahlen der Sonne ſielen auf dieſes von einer geſchmackvollen Hand ſo wohl geordnete Laubgewölbe, und die von den Strah⸗ len vergoldeten Blätter züterten in einem leichten Winde.
Mitten im Gewölbe ſah Vincenz einen Mann in Walabreſiſcher Bauerntracht auf den Knieen liegen und
eten. ten Vor ihm hing ein Gemälde, das eine Heilige vor⸗ ellte.
Ddiieſer Anblick erweckte ein liebliches Gefühl bei ncenz.
Vin
— Ja, Cazal, flüſterte er, hier will ich ſterben.
Er war hingeriſſen von der herrlichen, aber mil⸗ den und bezaubernden Natur. Er fühlte ſich angezogen von dem ſpielenden Kinde und er wurde gerührt durch das ruhige Gebet der männlichen Geſtalt.
ſäls Vincenz ſich dem Betenden näherte, erhob ſich dieſer.
Es war Zamparelli..
Aber Vincenz bemerkte dieß kaum, er hatte bereits ſeine Augen auf das Heiligenbild geheftet.
Wie ſeine Gefühle bei dieſem Anblick beſchreiben? Das Heiligenbild war Wanja, und dennoch etwas mehr als ſie; es war Wanja, bereits zur Heiligen erklärt, mit einer luftigen, klaren Glorie um ihr Haupt, mit


