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Haß, daß er vor Schreck zuſammenfuhr und ſich hinaus⸗ zuſchleichen ſuchte. Kaum war er jedoch über die Schwelle gelangt, als Fromm's muskelkräftiger Arm ſich ſo ſchwer auf ſeine Schulter legte, daß ſeine Beine ſich unter ihm bogen und ein Angſtſchrei unwillkürlich ſeinen erblaßten Lippen entfuhr.
Dieſer Angſtſchrei wurde das Signal zu neuem Tumult. Aber dießmal folgte der Lärm Forſter und Alm die Treppe hinab und auf die Straße hinaus.
— Laß mich los! rief Alm.
Alm's Entſetzen nahm noch immer zu, als er den breitſchulterigen ſtillen Mann mit ſeiner drohenden Miene betrachtete, deſſen Hand unverrückbar auf ſeiner Schulter liegen blieb.
— Ich ſtehe in Baron Reuterholm's Dienſt, ſagte Alm von Neuem, laß mich los.
— In des Satans Dienſt, mußt Du ſagen, mur⸗ melte Fromm.
Der Angſtſchweiß perlte über Alm's Stirne hinab; wenn er ſich aus der ſchrecklichen Eiſenhand ſeines Nach⸗ bars nicht loszumachen vermochte, ſo war, das ahnte er, ſeine letzte Stunde gekommen. Vor Angſt erblichen ſeine Wangen und ſein Herz bebte. Der Gedanke an den Tod war ihm noch nie in den Sinn gekommen, und der Gedanke, daß er von der jetzt abermals un⸗ ruhig wogenden Volksmaſſe zerriſſen werden könnte, marterte ihn bereits mit allen Qualen eines ſchmerz⸗ lichen Todes.
Forſter war mit einigen Polizeidienern in einen Wagen geſtiegen, der ſich ſogleich in Bewegung ſetzte.
Das Volk ſchien nicht recht zu wiſſen, was es wollte. Auf Forſter's Verlangen machte es zwar Platz, ſo daß der Wagen voranſchreiten konnte, gleichwohl fuhr es fort, zu drohen und zu toben.
Bei dieſem Augenblick kam Fromm mit Alm auf die untere Treppe herab.
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