Teil eines Werkes 
16. bis 21. Bändchen (1852)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

der Vor⸗ ürde inen auf⸗

ein

nden hren

wie ken. hte, voll, hien be⸗ euen ein ſicht ꝛgen auf ſter, and

um nde

Alm erz⸗

mit

23

ihr that. Sie war beinahe ohnmächtig, und man konnte mit ihr machen, was man wollte.

Sogar Alm fühlte ein menſchliches Rühren.

Nur Fromm blieb hart, gleich als wäre er in einen Stein verwandelt.

Mein Glück muß über ihre Köpfe hingehen, tröſtete ſich Alm. Das Schickſal verlangt es; da kann Niemand helfen.

Im Saal war eine ordentliche Stille entſtanden. Marie ſaß mehr einer Todten als einer Lebendigen ähn⸗ lich auf dem Sopha. Ihr Brautkleid bildete einen ſchrecklichen Contraſt gegen den Schmerz, der ſich in ihrem Geſicht ausdrückte.

Das Unglück wandelt mit den leiſen Tritten eines leidenden Gottes unter uns einher..

Marie war ſchön, als ſie ſo ſtill, laß, vernichtet daſaß. Die Theilnahme für ſie war allgemein. So würde ein Künſtler den Schmerz malen, gekleidet als die Braut des Lebens.

Forſter wollte dieſen beinahe bewußtloſen Zuſtand Mariens benützen und ſich entfernen. Alle begriffen ſeine Abſicht und machten ihm Platz; auch Alm begriff ſie und beſchloß, ihm zu folgen, denn er wünſchte den Gefangenen ſelbſt in Reuterholm's Hände zu überliefern und ſeinen Lohn zu empfangen... Er lächelte vor Freude bei dieſem Gedanken, weil er glaubte, er habe endlich einmal das Glück recht feſt am Rockzipfel gefaßt, und er beſchloß, es nicht loszulaſſen, koſte es was es wolle.

Err folgte daher allen Bewegungen Forſter's mit einem beinahe raubgierigen Blick, gleich als fürchtete er die Möglichkeit, ihn immer noch auf irgend eine Weiſe zu verlieren.

So kam er bis zur Thüre Forſter hatte kaum vorher das Zimmer verlaſſen als Fromm's Blick auf ihn fil.

Er las darin einen ſo kalten und unbeſtechlichen