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— Wenn Du mich nicht losläſſeſt, ſo wird der Teufel Dich holen, drohte Alm.
— Reuterholm, meinſt Du?
Das Volk brach in ein ſtürmiſches Beifallsge⸗ ſchrei aus.
Fromm war mit Alm auf der Treppe ſtehen ge⸗ blieben.
— Schau Dich um, ſagte er.
— Was ſoll ich ſehen?
— Deine Richter.
— Wen?
— Das Volk.
— Laß mich los.
— Alle Verſuche Alm's, um ſich loszureißen, waren vergebens. Er warf ſcheue Blicke um ſich her, aber überall begegnete ihm Hohn und Verachtung. Ehre und Muth koöͤnnen leiden, aber ihr Leiden iſt das Leiden zweier Götter im Vergleich mit dem Leiden der Tücke und Feigheit.
— Schaut her! rief jetzt Fromm dem Volke zu.
Das Volk blickte zu ihm hinauf.
— Seht Ihr, wie erſchrocken der arme Sünder da ausſieht?
— Ja, ja.
— Seine Farbe iſt aſchgrau wie Gäſcht.
Unter munteren Lachſalven rief man dem Redner Beifall zu.
— Er zittert... ſeht Ihr, wie er zittert? Wißt Ihr, warum er das thut? Das Gewiſſen ſchlägt ihn.
Der Tumult nahm zu.
— Er war von Herrn Forſter als Freund zu ſeiner Hochzeit geladen. Er kam, aber um ſeinen Freund zu verrathen.
— Ein ſauberer Kerl, nicht wahr?
— Während der Wirth ihn zu Wein und Punſch einlud, zog er einen Befehl hervor, um den Wirth zu verhaften.


