— Fort mit ihnen! Nieder mit ihnen! Was wollen die hier? fort, fort mit ihnen!
Marie erblaßte vor Furcht, während Forſter ſich dem Fenſter näherte, um zu ſehen, ob er die Urſache des Mißvergnügens unter dem Volke entdecken könnte, und ob es wohl gegen ihn ſelbſt gerichtet ſei; aber als man ihn auf der Straße bemerkte, wurde er mit einem lebhaften und freundlichen Hurrahruf begrüßt.
— Hörſt Du, Marie, der Lärm geht nicht uns an Beruhige Dich, mein Kind.
Einer der Marſchälle näherte ſich indeß jetzt Forſter und verlangte mit ihm zu ſprechen. Aber kaum hatten ſie ein paar Worte mit einander gewechſelt, als ſich auch die deutlichſten Zeichen von Schmerz und Schrecken bei Forſter kund thaten.
Bleich wie ein Schatten tappte er mit der Hand nach einer Stuhllehne, wäͤhrend ſeine Beine unter ihm ſchwankten.
Seine Lippen zitterten; er wollte ſprechen; aber kein Wort kam daruͤber. lig. Was gedenkſt Du zu thun? fragte der Marſchall endlich.
— Was kann ich machen? Natürlich muß ich fol⸗ gen... aber Marie.. ich habe nicht den Muth, ſie in Kenntniß zu ſetzen...
— Du mußt Dich ihretwegen zuſammennehmen.
— Ja, ja.
— Sag ihr, daß ein dringendes Geſchäft Dich winge, ſogleich in die Stadt zu gehen. Wir werden e dann allmälig unterrichten.
— Barmherziger Gott!
— Faß inzwiſchen neuen Muth. Die Sache dürfte bald aufgeklärt ſein und... und...
Die Nothwendigkeit macht den Menſchen ſtärker als er ſonſt eigentlich 19 Dieß erwies ſich wenigſtens jetzt bei Forſter. Inzwiſchen hatte er noch nicht mit Marie ſprechen


