rend eine Leichenbläſſe ſich immer mehr über Fraͤulein Rudenſköld's Geſicht breitete. 3
— Sie wenden ſich um.. leiſe Tritte nahen ſich ... und ich...
— Sie...
— Und ich falle zu Ihren Füßen.
Der Herzog machte dabei eine verbeugende, bei⸗ nahe niederknieende Bewegung vor Fräulein Rudenſköld, die einen Schritt zurücktrat und ihre Hand gegen ihn ausſtreckte.
— Nähern Sie ſich mir nicht, Ew. Hoheit.
Der Herzog ſchaute jetzt ſeinerſeits verwundert auf.
— Sie haben mir die Anweiſung auf eine Pen⸗ ſion gegeben?
— Allerdings...
— Sie wollen die Summe verdoppeln?
— Ganz richtig.
— Sie wollen ſie vervielfachen?
— Ja, ja. 8*
— Sie wollen mir einen Landſitz anſchaffen?
— Ich halte mein Verſprechen..
— Sie wollen ihn in ein Pargdies verwandeln?
— Befehlen Sie und Ihr Wille ſoll in allen Punk⸗ ten vollzogen werden. 1 f ler. Ach, Ew. Hoheit, ich will nicht über Sie be⸗ ehlen...
Der Herzog näherte ſich ihr. Sein Geſicht klärte ſich immer mehr auf.
— Ich will keinen Landſitz von Ihnen haben.
— Sie wollen nicht?
— Ebenſo auch keine erhöhte Penſion.
Der Herzog wurde ſichtlich immer befangener. Er glaubte einen Augenblick, daß ſie ſich nur aus Liebe, ihm übergeben wolle.—
— Ich will überhaupt keine Penſion von Ihnen haben. Sehen Sie hier, Ew. Hoheit, ich ſtelle Ihnen
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