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Das Herz war bei ihm immer mehr als der Verſtand, ob es ſich nun um Haß oder um Liebe handelte, und die Theilnahme iſt die Frucht, die am unmittelbarſten daraus erwächst. Auch jetzt machte ſie ſich geltend.
— Mein Fraäulein, ſagte er zu ihr, laſſen Sie uns gut Freund ſein. Geben Sie mir Ihre Hand.
Sein Wunſch wurde mit einer ſo einfachen, beinahe einfältigen und frommen Naivität ausgeſprochen, daß er unwiderſtehlich war. Sie erfüllte ihn auch ſogleich.
— Ich beklage Sie, mein Fräulein, ich habe etwas entdeckt, das mich ſchmerzt. Sie thun Alles, was toll iſt; laſſen Sie mich Ihnen helfen.
— Um Alles zu thun, was toll iſt?
Dieſe Wortklauberei verletzte den Herzog, doch er⸗ regte ſie ſeinen Verdruß nicht, ſondern vermehrte viel⸗ mehr ſeine Bewunderung. Inzwiſchen fühlte er ſich ein wenig beleidigt, und dieß erhöhte wenigſtens ſeinen
Ruth.
— Sie haben Ihre Juwelen verkauft, mein Fräu⸗ lein, erinnerte er, gleichſam um ſeine Revanche zu nehmen.
Frräulein Rudenſköld erhob ihr Haupt und blickte ihm offen und unerſchrocken in's Geſicht.
Der Herzog hätte allerdings mit weit wichtigeren Bemerfungen beginnen fönnen, aber der Juwelenverkauf hatte ſeine Eigenliebe verletzt, weil er ihm bewies, daß ſie für einen Andern Alles aufopfern konnte, ſogar die Koſtharkeiten, womit die weibliche Citelkeit ſich ſo gerne ſchmückt, während ſie ihm ſelbſt nicht eimal einen ein⸗ zigen Blick zu ſchenken hatte.
— Se haben ſie verkauft, mein Fräulein, leugnen Sie es nicht.
— Ich leugne es auch nicht, Ew. Hoheit, ich habe ſie wirklich verkauft.
— Sie geben es zu?
— Warum ſollte ich es leugnen? Die Juwelen waren mein⸗


