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Das war ein ſchöner Zug, mein Fräulein, ein Zug, den ich niemals vergeſſen konnte. Gott verzeihe mir, aher ich denke noch jetzt mit Rührung daran.
— Sie ſind ein ehrenwerther, braver Mann, Forſter; ſagte Fräulein Rudenſköld; ich danke Ihnen in Arm⸗ felt's Namen. Wenn ich ihm das nächſte Mal ſchreibe, ſo werde ich nicht vergeſſen, ein Wort von Ihnen bei⸗ zufügen.. — Ach ja, thun Sie das, gutes Fräulein... aber es iſt noch etwas Anderes.
— Richtig, ich verſtehe... Sie wollen wegen Marie mit mir ſprechen... Ihre Hochzeit findet ja heute Abend ſtatt... Den Brautkranz habe ich gefloch⸗ ten... möge er Glück in Ihr Haus bringen!
— Allerdings will ich auch davon ſprechen. Aber es iſt doch etwas Anderes, das ich zuerſt ſagen wollte.
— Sprechen Sie ungenirt, Forſter, ich höre Sie mit Vergnügen an.
— Die Sache iſt die, daß ich gut Freund bin mit Einem Namens Alm.
— Nun?
— Dieſer Alm iſt Schreiber bei Baron Reuterholm.
— Bei Reuterholm?
— Ach ja, ich weiß es jetzt. Eines ſchönen Tags, es ſind jetzt ſchon mehrere Monate, kam er zu mir und ſchwatzte, Gott weiß wes Alles... aber ich glaubte ihm gutmüthig... wie er auf eine ſichere Weiſe einen Brief an Baron Armfelt beſtellen könne.
— Was höre ich? Ha, Forſter!
— Ich war dumm, mein Fräulein, ſehr dumm, aber ich glaubte, daß ich es mit einem Freund zu thun hätte. Da er jedoch nicht wieder kam, da ich hörte, daß er bei Baron Reuterholm im Dienſte ſteht, und endlich, daß er auch nicht verlobt war, wie er mich ver⸗ ſicherte, ach, da wurde mein Herz von Bangigkeit er⸗ griffen, denn ich ſah ein, daß er mich betrogen hatte.


