Teil eines Werkes 
11. bis 15. Bändchen (1852)
Entstehung
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Wenn eine Gefahr Sie bedroht, ſo werde ich immer der Letzte ſein.

Dank, mein guter Forſter, Dank.

Sie können nicht böſe auf mich ſein, Fräulein, wenn ich Ihnen ſage, daß ich Sie hochſchätze, mehr als irgend einen andern Menſchen, ich habe meine Braut von Ihnen erhalten; ſollte ich Sie alſo nicht verehren? Aber ich ehre auch den Baron Armfelt, ich habe das vom erſten Augenblick an gethan, wo er mit mir ſprach, .. ich vergeſſe es nie.

Sie haben ein gutes Gedächtniß... erzählen Sie mir die Geſchichte, lieber Forſter. Sie wiſſen, daß ich mich für Alles intereſſire, was Armfelt betrifft.

Es war am 21. April des vergangenen Jahres, am ſelben Tag, wo Ankerſtröm zum dritten Mal auf dem Schaffot auf dem Heumarkt ausgeſtellt wurde. Der Baron war als Frberſatthalter zugegen, und ich kam ganz in ſeine Nähe zu ſtehen. Es war kalt an dieſem Tag, ſo daß Ankerſtröm, der viel litt, vor Froſt ordent⸗

lich zitterte.

Forſter, rief mir der Baron zu, willſt Du Dei⸗ nen Pelz verkaufen?

Ich hatte einen Waſchbärenpelz an. Warum nicht? meinte ich, er koſtet fünfzig Reichsthaler Banko.

war, ſo ſah ich doch eine Thräne in ſeinem Auge, und ich kann Sie heilig verſichern, mein Fräulein, daß er, obſchon in Ketten geſchmiedet, gleichwohl dankbar ſich hinabneigte und Baron Armfelt's Hand küßte.

Keiner von Ankerſtröm's Freunden zeigte ihm das

Baron Armfelt that es trotz des Haſſes, den er dem Mörder ſeines Königs natürli⸗