Teil eines Werkes 
11. bis 15. Bändchen (1852)
Entstehung
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SAKE*&

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nicht, legt das Herz die Worte der Liebe auf ſeine Lip⸗ pen. Inzwiſchen war er nicht hieher gekommen, um ſie zu lieben... nicht einmal um ſie zu bewundern.

Ich hoffe auf Ihre Nachſicht wegen der ver⸗ ſäumten halben Stunde, antwortete Wiljams und eile, mein Verſäumniß wieder gut zu machen, indem ich Ihnen dieſes Schreiben vom Admiral überreiche.

Ich habe Ihnen bereits verziehen, mein Herr, hoffe aber, daß Sie nicht von Neuem in Ihren Fehler verfallen werden. Im Norden ſoll man 59 Minuten mit Seußzen und eine einzige mit Scherzen verbringen. Wir dagegen ſeufzen eine Minute und verſcherzen die übrigen. 1 4

Hood bleibt ſich immer gleich, fuhr ſie fort, nachdem ſie einen haſtigen Blick in den Brief geworfen, immer derſelbe ſtörriſche Ernſt, immer dieſelbe leben⸗ dige Generalordre, immer Vriefe, die auf einer Pulver⸗ tonne oder einem geladenen Vierundzwanzigpfünder ge⸗ ſchrieben ſind. Mein Gott, er iſt nicht ein Engländer, er iſt ganz England; ein einziger Plumpudding vom Scheitel bis zur Zehe; und gleichwohl, wer kann ſichs verwehren ihn zu lieben? Kennen Sie ſeine Frau? Sie muß eine wahre Sirene ſein, daß ſie einen ſolchen Dreidecker an ihr Herz drücken kann. Hier können Sie ſehen, was er ſchreibt. Er ſcheint mich in jeder Zeile mit einem Kanonenſchuß zu ſalutiren. Nun wirklich... er ſchreibt auch von Ihnen. Seine Feder iſt doch nicht immer ein Böller. Wollen Sie hören?

Sein Name iſt Wiljams, las ſie, ohne daß Wiljäms Zeit hatte ihre Frage zu beantwanlen, das iſt ein guter Name. Er iſt jung. Ein älterer Mann würde nicht unter Ihr Kommando taugen. Er iſt tapfer. Das iſt es, was hier nöthig ſein dürfte. Er iſt entſchloſſen. Das iſt es, was die Frauenzimmer lieben. Er iſt treu und zuverläſſig. Deßhalb haben Sie einen Offizier von mir begehrt, weil Sie dieſe Tugenden in Neapel ver⸗

gebens ſuchen. 6*