Teil eines Werkes 
11. bis 15. Bändchen (1852)
Entstehung
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geſchmückt. Ein Triton, ebenfalls in Gold, mit einem Inſtrument von Muſcheln in der einen Hand und mit einem Commandoſtab, den er gleichſam befehlend über die Wogen ausſtreckte, in der andern, ſchmückte den Vorderſteven. Im Uebrigen war das Fahrzeug weiß be⸗ malt und mit Goldornamenten verſchönt.

In der Sonne glänzte die kleine Nacht, ſelbſt eine kleine Sonne auf den Wogen.

Eine elegant gekleidete größere Geſellſchaft befand ſich darin, beſchattet von dem kühlenden Zelt, während die Yacht mit der Schnelligkeit eines funkelnden Blitzes, belebt durch die vom Verdeck her klingende Muſik, zwi⸗ ſchen den ſpielenden, gleichſam mit friſchen Roſenblättern beſtreuten Wogen hintanzte.

Unſer Engländer glaubte ſich einen Augenblick mit⸗ ten in eine zauberhafte Märchenwelt verſetzt, und gleich⸗ wohl befand er ſich nur in der Wirklichkeit, aber in einer Wirklichkeit, die alle Zeichen einer poetiſchen Verwand⸗ lung, einer ſchönen Verzauberung trug.

Aber welche Ueberraſchung drückt ſich nicht jetzt in ſeinem Geſichte aus! Schnell erhebt er ſein Haupt, run⸗ zelt ſeine Brauen, führt das Fernrohr an ſein Auge.

Das Fernrohr ſcheint beinah mit ſeinem Auge zu verwachſen, ſo lange fährt er in dieſer unbequemen Stellung fort, den Gegenſtand firirend, der ſeine Auf⸗ merkſamkeit angezogen hat.

Was iſt es, das er betrachtet? 3

Von einer mit allerlei Zierrathen geſchmückten Flag⸗ genſtange, über welcher eine vergoldete königliche Krone Plnzt, entwickelt ſich eine ſchwediſche gelbe und blaue

agge. 3i. iſt es, die er betrachtet, und von der ſeine Blicke ſich nicht trennen zu können ſcheinen.

Als er endlich das Fernrohr ſenkt, zieht er den Hut ab und grüßt die Flagge. Aber eben jetzt macht die PYacht eine Wendung, Uum beſſer im Winde zu ſteuern. In dieſem Moment es war nur ein flüchtiger Augen⸗