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= Ich fürchte nämlich, meine Mittheilung möchte von der Art ſein, daß ſie die eine oder a
durch deren Hände der Brief gehen ſoll, bloßſtellen könnte, und Du ſiehſt wohl ein, da wenn Jemand von ihnen den Brief erbricht.
Forſter konnte ſeine Verwunderung nicht verbergen. Alm hatte mit einem einzigen Wort alle weiteren Aus⸗ flüchte abgeſchnitten.
— Siehſt Du, ſagte Alm, der ſeine Verlegenheit bemerkte, Du hätteſt mich ſollen gehen laſſen. Aber obſchon es unrecht von Dir war, Hoffnungen in mir zu unterhalten, die Du nicht zu erfuͤllen gedachteſt, ſo will ich gleichwohl nicht klagen. Jeder iſt ſich ſelbſt der Nächſte.
Der Vorwurf ſchmerzte Forſter; in ſeinem Herzen liebte er Alm wirklich, und er meinte, ihm Veranlaſſung zu ſolchen Aeußerungen gegeben zu haben.
— Glaubſt Du, begann er dann wieder, daß Dein Brief ſicher wäre in...
Er hielt einen Augenblick inne. Wenn Alm ihn betrügen wollte, ſo wußte er, wie viel auf dem Spiele ſtand. Er traute jedoch den Menſchen im Allgemeinen viel zu viel Gutes zu, um an ſo Etwas nur denken zu wollen.
— In Fräulein Rudenſköld's Händen, ſchloß er endlich ſeinen Satz.
— Da habe ich alſo die erſte Perſon in Armfelt's geheimem Poſtcomptoir, dachte Alm, aber ſogar für Forſter war es unmöglich zu ſehen, daß Alm Etwas hachte ſs aufmerkſam war er in dieſem Augenblick auf ſich ſelbſt.
— Fräulein Rudenfköld, wiederholte er, ich fürch⸗ tete beinahe ihren Namen hören zu müſſen. Nein, ich wage es nicht, meinen Brief ihr zu übergeben.
Es handelte ſich jetzt für Alm darum, die übrigen
Perſonen zu ermitteln, durch deren Hände Armfelt's Briefe gingen..


