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— Nicht... warum nicht?
Alm hatte dieſe Frage bereits kommen geſehen und war auf eine Antwort gefaßt.
— Meine Mittheilung... aber um Gotteswillen, ſtelle mich nicht bloß... compromittirt ganz beſonders Fräulein Rudenſköld. Bedenke, wenn der Brief erbro⸗ chen würde. Du weißt nicht...
— Sprich Dich aus.
— Daß Fräulein Rudenſköld... nenne eine an⸗ dere, irgend eine andere Perſon.
Alm lehnte ſich ganz vertraulich gegen Forſter's Schulter.
— Was denkſt Du von dem Oberpoſtdirector Franc?
Bethört von Alm's Einfluß, brachte Forſter dieſe Worte beinahe flüſternd hervor.
— Das wäre alſo Numero zwei, dachte Alm.
— Unmöglich, unmöglich! rief er, Du weißt nicht, daß Fräulein Rudenſköld ſich dem Herzog in die Arme geworfen hat, daß Franc— er wußte nicht, was er ihm zur Laſt legen ſollte— daß Franc... aber mein Gott, Du biſt zu glücklich, um alles Unglück in der Welt zu begreifen.
Um Forſter zu einer offeneren Mittheilung ſeines Geheimniſſes zu vermögen, hielt es Alm für nothwen⸗ dig, eine Neuigkeit, irgend welche zu erzählen. Forſter war im höchſten Grad überraſcht. In die⸗ ſem Augenblick konnte man ihn beinahe als blind be⸗ trachten.
— Sie ſollte Armfelt verrathen?
— Sie verraͤth ihn, ja.
— Dann müſſen wir den Brief durch Bregard ge⸗ hen laſſen.
— Was iſt er?
— Poſtmeiſter in Hamburg.
Keiner von beiden ſprach laut; die Worte wurden bloß geflüſtert.
— Und geht er dann ſicher?


