Teil eines Werkes 
11. bis 15. Bändchen (1852)
Entstehung
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nich. nach⸗ Ver⸗ lung Die⸗

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nige ſein, der Jemand eine Hoffnung raubt. Was wir lieben, Alm! Es iſt angenehm die Geſundheit ſeiner Herzensfreundin zu trinken. 2

Die Becher wurden geleert, und Alm und Forſter ſchloſſen ſich näher an einander.

Laß uns jetzt vollkommen aufrichtig gegen ein⸗ ander ſein. Vor allen Dingen will ich Dir ſagen, daß ich wohl einen ſicheren Poſtweg an Baron Armfelt an⸗ geben kann; aber der Brief muß jedenfalls dennoch durch mich gehen, weil Du die Perſonen nicht kennſt, denen man die Zuſendungen an ihn übergeben muß.

Alſo ſtehſt immer Du in der erſten Linie.

Wie ich ſage, es gibt keinen andern Vermittler. Gib mir alſo den Brief, und ich ſchwöre bei der Barm⸗ herzigkeit des Himmels, daß ich ihn befördern werde.

Alm antwortete nicht, nahm aber eine argwöhniſche Miene an und drohte ihm mit dem Finger.

Du trauſt mir nicht? bemerkte Forſter.

Ich traue weder, noch zweifle ich, aber ich ſchweige und denke nach.

Laß mich Deine Gedanken ebenſo aufrichtig hö⸗ ren, wie ich die meinigen geſagt habe. Es muß doch wohl ein Mittel geben, ſich gegen einander in ein kla⸗ res Verhältniß zu ſetzen.

So höre meine Bedingung. Du mußt mir die Namen der Perſonen nennen, durch deren Hände mein Brief gehen ſoll. So lange ich ſie nicht kenne, kann ich kein Vertrauen zu ihnen haben; erſt wenn ich weiß, wer ſie ſind, bin ich im Stande zu beurtheilen, wie weit ich es wagen darf, das was ich zu ſagen habe, ihren Händen anzuvertrauen.

Alm fand, daß Forſter noch immer auf ſeiner Hut war. Er mußte alſo zu einem neuen Mittel greifen, um ihn dahin zu führen, wohin er wollte.

Ich will Dir im Vertrauen Etwas ſagen, fuhr Alm fort.

Im Vertrauen... gut... ſprich...