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ſollte, und ich ſehe an Dir, wie hoch eine ſolche Gewo⸗ genheit anzuſchlagen iſt.
— Halt ein, Alm, halt ein! Du zermalmſt mich.
— Ich hatte gehofft, daß dieſe Gewogenheit, nach⸗ dem ich mich ihrer zuvor würdig gezeigt hätte, im Ver⸗ ein mit meiner eigenen Thätigkeit mich in eine Stellung verſetzen ſollte, worin ich ebenfalls berechtigt wäre, Die⸗ jenige zu lieben, von der ich mich geliebt weiß.
— Jedenfalls hör' jetzt auf. Ich will Dir Alles ſagen.
— Ich betrachtete Dich als einen Freund.
— Schweig.
— Ich täuſchte mich.
— Du täuſchteſt Dich nicht.
— Ich entſerne mich.
— Du bleibſt hier.
Alm wagte nicht einen einzigen Ausdruck in ſeiner Miene zu verändern, um nicht in Betreff ſeiner eigent⸗ lichen Abſicht Argwohn einzuflößen. Er hatte indeß einen wahren Wettkamipf zwiſchen ſich und Forſter hervorgeru⸗ fen, wer von Beiden in aufopferndem Wohlwollen am weiteſten gehen würde.
— Ich bleibe nicht hier, fuhr er fort, weil ich jetzt einſehe, daß ich in meinem Wunſch, die ſicherſte Poſtverbindung mit Baron Armfelt zu erfahren, mög⸗ licher Weiſe einen allzu großen Beweis von Freundſchaft verlangt habe.
— Weit entfernt; trink jetzt einen Becher mit mir.
— Gern; aber laß mich dann gehen, Deine Freund⸗ ſchaft zu mir könnte Dich vielleicht veranlaſſen, irgend eine Deiner Pflichten zu vergeſſen, und das würde mich tief ſchmerzen.
— Kein Geſchwatze mehr jetzt. Gott im Himmel weiß, daß ich Niemand verrathen will. Aber einem Freund einen Dienſt erweiſen, iſt keine Verrätherei. Setz Dich nieder, Alm, und beruhige Dich. Du biſt auf⸗ geregt. Geh' es wie es wolle, ich werde nicht Derje⸗


