Teil eines Werkes 
11. bis 15. Bändchen (1852)
Entstehung
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Beklage mich, ich thue es. 4

Und Du wirſt gleichfalls wieder geliebt?

Ich werde wieder geliebt.. ſch Man ſah Forſter die Theilnahme an ſeinem Ge⸗ ſicht an.

Aber damit iſt es noch nicht genug, fuhr Alm fort. 3 Nicht genug? Mein Gott, auf welche Art kannſt Du denn dieſen Schmerz noch vergrößern?

Und gleichwohl ſage ich Dir, es iſt nicht, genug, daß ich nicht einmal hoffen darf, ſie zu beſitzen... nein, es iſt nicht genug... denn eine kurze Weile beſaß ich dennoch dieſe Hoffnung und ich war glücklich, aber jetzt... jetzt... ach, die Hoffnung einmal be⸗ ſeſſen und ſie dann verloren zu haben, das iſt ſchmerz⸗ licher, als ſie niemals gehabt zu haben.

Aber was willſt Du denn mit dem Allem ſagen? Könnteſt Du es wohl über Dein Herz bringen, eine Hoffnung zu zerſtören 2

Unmoglich, nein.

Wenn der Hoffnungsſtrahl erſtirbt, ſo iſt es Nacht in uns.

Du haſt Necht, eine ſchreckliche Nacht.

Wie betrachteſt Du Denjenigen, der herzlos genug iſt, dem Armen, welcher nichts Anderes in der Welt be⸗ ſitzt als die Hoffnung, dieſe zu rauben?

del Er iſt hart, ſehr hart, er iſt wenigſtens nicht edel.

Du ſprichſt Dein eigenes Urtheil, denn Du haſt mir dieſe Hoffnung geraubt.

Ich?

Forſter blickte verwundert auf. So eben noch hin⸗ geriſſen von der Art, wie Alm ſein Herz gegen ihn ausſchüttete, fühlte er ſich jetzt geſchlagen.

n Ich hoffe, daß das Geheimniß, das ich aufge⸗ ſchnappt habe, mir Armfelt's Gewogenheit verſchaffen