Teil eines Werkes 
11. bis 15. Bändchen (1852)
Entstehung
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Forſter fühlte er ſich ſo arm an Freude und Glück, und gleichwohl, wer hatte wohl mehr gethan, um es zu fin⸗ den, er oder Forſter?

Forſter's Glück in der Welt war nach ſeinem Ur⸗ theil eine Ungerechtigkeit der Vorſehung gegen ihn.

Will's Gott, ſo wird meine Hochzeit auf den Herbſt oder auf den Winter vor ſich gehen, ſprach For⸗ ſter weiter. Du haſt wohl nichts dagegen, auch darauf zu kommen? Es ſoll dabei nicht hungrig zugehen, darauf kannſt Du Dich verlaſſen.

In Alm's Ohren klang dieſe Einladung wie ein Hohn.

Du ſiehſt mißvergnügt aus, fuhr Forſter fort; vielleicht biſt Du auch verliebt, aber noch nicht in der Lage, Dich verheirathen zu können?

Ein ſchwerer Seufzer hob Alm's Bruſt.

Laß uns wieder auf Deine Angelegenheit zurück⸗ kommen, bemerkte Forſter weiter, und kann ich Dir mit irgend einer Mittheilung dienen, die Dir nützlich wer⸗ den kann, ſo verſpreche ich ſie Dir. Wir ſind ja alte Freunde, nicht wahr?

Ich bin eigentlich nicht mit der Welt unzufrie⸗ den, begann Alm, aber ich bin melancholiſch. Ich bin ſchwermüthig, das iſt das Ganze..

Alm war auf einen Einfall gekommen, der, wie er glaubte, Forſter beſtimmen ſollte, ihm Alles anzu⸗ vertrauen, was er wünſchte.

Forſter war bloß Herz und Ohr.

Du liebſt doch Marie ſehr? fuhr Alm fort; Du liebſt ſie wie Dich ſelbſt, mehr als alles Andere 2

Allerdings. Ich wollte lieber acht Tage hun⸗ gern, als ſie einen einzigen Tag nicht ſehen..

Was glaubſt Du dann wohl, was Derjenige empfinden wird, der eben ſo warm und innig liebt wie

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Du, aber gleichwohl ſogar der Hoffnung entſagen muß⸗ den Gegenſtand ſeiner Liebe zu beſitzen? Du liebſt alſo auch?