Teil eines Werkes 
11. bis 15. Bändchen (1852)
Entstehung
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glaube, er würde, wenn er davon Kenntniß erhielte,

augenblicklich hieher zurückkehren. Was höre ich? Vertraue mir die Sache an und

Du kannſt überzeugt ſein, daß ſie auf ſicherem Wege u

ſeiner Kenntniß gelangen ſoll. Du. kennſt alſo einen ſichereren Weg als andere Leute, um ihm wichtige Notizen zukommen zu laſſen?

Ddie Art, wie Alm dieſe Frage ſtellte, erweckte bei Forſter einen Zweifel an ſeiner Ehrlichkeit. Forſter zog ſich auch einen Schritt zurück und beſchloß auf ſeiner

Hut zu ſein. 3 Das verſteht ſich, antwortete er, daß der We ſicher iſt. Es iſt der gewöhnliche Poſtweg, und i

habe nie gehört, daß auf dieſem ein Unglück geſchehen ſei.

Aus Forſter's Bewegung und dieſer vorſichtigen

Antwort erſah Alm, daß er ſich übereilt hatte; er mußte

jetzt ſeine Aktien wieder in die Höhe zu treiben ſuchen.

Du ſiehſt natürlich ein, daß der Werth deſſen, was ich weiß, eigentlich juſt darin beſteht, daß kein

Anderer als ich von der Sache Kenntniß habe. Da es nun klar iſt, daß ich, wenn ich mich irgend Jemand unvorſichtig mittheile, der Vortheile verluſtig gehen kann,

die ich aus meinen Notizen zu ziehen wünſche, ſo folgt

daraus auch, daß ich Gelegenheit ſuchen muß, ſelbſt mit Demjenigen in Verbindung zu treten, der mir meine

Notizen am allerbeſten bezahlen würde. Ich kann alſo

nichts ſehnlicher wünſchen, als einen ſicheren und zu⸗ verläſſigen Weg, um mich ſchriftlich mitzutheilen. Miß⸗ deute es deßhalb nicht, wenn es einen heftigen Eindruck auf mich machte, als ich Dich von einem ſicheren Weg

ſprechen hörte. Du haſt kein Vertrauen zu mir, das

iſt das ganze Uebel... übrigens gleichviel... ich werde ſchon Jemand finden, der mir nicht mißtraut... laß uns jetzt von andern Dingen ſchwatzen... noch einen Becher Wein. Nun, haſt Du die kleine Marie

auch wieder getroffen?... ein verdammt hübſches Mädchen!