ich ausſehe... ein armer Teufel mit abgeſchabten Rock, das iſt der Dank für meine Dienſte. Waͤre ich klug geweſen, ſo hätte ich mich ſchon lange ſtatt deſſen in Armfelt's Dienſte begeben, denn das iſt doch ein ganz anderer Mann.
— Ganz gewiß, Bruder, ich denke, man ſollte das an mir ſehen; aber jedenfalls dürfte es jetzt für Dich zu ſpät ſein, Deinen Herrn zu wechſeln.
Armfelt iſt ja, wie Du weißt, in Italien, und über⸗ dieß darf man nicht nur ſo mir nichts dir nichts den Einen verlaſſen, um einem Andern zu dienen.
— Ah bahl die Intereſſen ſind unſere eigentliche Herren und andere kenne ich nicht. Aber Du ſagteſt, daß Armfelt in Italien ſei, und ich weiß das... aber wie wird man...
Alm verſtummte hier, als ſcheute er ſich, ſeine Mei⸗ nung weiter auszuſprechen.
— Du brichſt mitten in deiner Rede ab; was wol⸗ teſt Du ſagen?
19— Nichts, Bruder, nichts... ich... ich.. ich... — Du haſt vielleicht kein Vertrauen zu mir.
Alm beugte ſich vor, als wollte er einen forſchenden Blick in Forſter's Geſicht werfen.
— Da Du es ſelbſt ſagſt, ſo muß ich geſtehen, daß ich mich nicht gerne Jemand anvertraue, daß ich...
— Was Dir auf dem Herzen liegt, iſt alſo wichtig, vielleicht ſehr wichtig.
— Es iſt von der höchſten, von der größten Wich⸗ tigkeit Ich glaube, daß...
— Was glaubſt Du? Sprich gerade heraus.
— Daß meine ganze Zukunft darauf beruht; daß ich jetzt wirklich ſagen kann, ich habe das Glück in mei⸗ nen Händen, wenn ich es nur nicht wieder durch irgend eine Unvorſichtigkeit hinauslaſſe. Ich denke mir näm⸗ lich, daß, wenn ich nur über eine gewiſſe Sache Auf⸗ ſchluß erhalten könnte...
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