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Die noch übrigen waren zu unbedeutend, als daß man von och Nois zu nehukn brauchte. Ehrenſtröm und Aminoff wurden unter dieſe gezählt. 4
Eine einzige Ausnahme bildete Fräulein Rudenſköld.
Das politiſche Turnier war bisher fortgeſetzt wor⸗ den, ohne daß Reuterholm perſönlich eine Lanze mit ihr gebrochen hätte. Und obſchon er ſie zuweilen fürch⸗ tete, ſo hatte er gleichwohl über ſeine eigene Furcht ge⸗ lacht, weil ſie dennoch bloß ein ſchwaches Weib war.
Um ſo mehr fühlte er ſich überraſcht und verletzt, als er ſich jetzt aus dem Sattel geworfen ſah, ohne daß er auch nur einen Augenblick zuvor hatte ahnen können, daß er ſeine Waffe mit der ihrigen kreuzte, und noch überdieß juſt in dem Augenblick, wo er durch einen wohlangelegten und fein ausgedachten Meiſterſchlag ſein Werk damit zu krönen gedachte, daß er Guſtav's künf⸗ tige Regierung mit aller Bequemlichkeit unmöglich machte. Jetzt lächelte er nicht mehr über das ſchwache Weib, ſon⸗ dern er fürchtete das gefährliche Weib.
Die Umſtände concentrirten daher jetzt ſeinen ganzen Haß gegen ſie.
Unter dieſen Umſtänden war gleichwohl der ſo eben von ihr errungene Erfolg nicht der wichtigſte; der wich⸗ tigſte war die Liebe des Herzogs
Reuterholm ſah ein, daß er gegen ihren Kopf, deſ⸗ ſen Gefährlichkeit er jetzt erſt recht begriff, ſich nicht be⸗ haupten konnte, wenn dieſer Kopf ſich auf die Neigung des Herzogs ſtützte.
Ehe dieſe Neigung zur vollen Kraft erwachte, mußte das Fräulein alſo geſtürzt werden.
— Sie haben mir einen ſchlechten Poſſen geſpielt, mein Fräulein. Sie haben... „CEr vermochte kaum zu ſprechen, ſo ſehr war er von heftigen Leidenſchaften aufgeregt.
— Was iſt Ihre Abſicht, mein Fräulein? begann er wieder. Glauben Sie Einfluß und Geſchicklichkeit genug zu beſitzen, um mir die Spitze zu bieten? Ver⸗


