Ihre Aufmerkſamkeit hieher auf die Seite... Sie werden da einige der ausgezeichnetſten Aerzte des Reiches beſchäftigt finden, Aufzeichnungen zu machen. Sie ſehen doch alles das... nicht wahr... aber Sie verſtehen vielleicht noch nicht recht, was es bedeutet; doch... Sie bemerken wohl, daß ich mich Ihrer eigenen Worte bediene... ich will nicht geheimnißvoll ſein... glauben Sie mir, mein Baron... die Aufzeichnungen werden nicht lügen, denn der Herzog iſt wahrlich eben ſo wahnſinnig wie der König, im Fall dieſer es iſt.
Reuterholm ſah jetzt ein, welches Spiel man mit ihm geſpielt hatte; er ſah nicht bloß ein, daß ſein ſonſt ſo wohlangelegter Plan vernichtet war, ſondern er er⸗ kannte auch den ganzen Umfang der Gefahr, die ein Zweifel am Verſtande des Herzogs hervorrufen konnte. Die Raſerei riß ihm die Augen weit auf. Seine Stirne legte ſich in düſtere, drohende Falten. Seine Lippen zitterten vor Zorn und ſeine Wangen erblichen vor Verdruß.
— Beim Himmel, was will das heißen? rief er
und bemächtigte ſich der Aufzeichnungen. Welche Kabale hat man mit mir geſpielt? Ha...
Und indem er in den Außzeichnungen blätterte, fand er Fräulein Rudenſköld's Worte beſtätigt, weil die Ge⸗ müthskrankheit des Herzogs darin eben ſo gut bewieſen ſchien, wie die des Königs.
— Welch eine entſetzliche, welch eine unerhörte In⸗ trigue! Hat man die Abſicht, alle Regierung unmög⸗ lich zu machen? Will man über eine ganze Königs⸗ familie den Fluch ausſprechen? In meiner Sorge um die Zukunft des Landes wollte ich den Zuſtand eines kranken Monarchen unterſuchen laſſen, und nun hat man ſich auch um die Gegenwart bekümmert. Meine Herren, Sie haben ſich zu Werkzeugen von Plänen hergegeben, die jeden ehrlichen Mann tief erſchüttern müſſen. Dieſe Notizen...
Seine Heftigkeit nahm zu, während er ſeine Stimme
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