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unbeſtimmte Zeit währt, daß Sie ganz und gar keine Hoffnungen beſitzen und daß...
— Und daß... 14 3
Und daß Sie deßhalb mit minderem Abſcheu mei⸗ nen Vorſchlag betrachten müſſen, mein Fräulein, zumal da er nicht bloß einen rettenden Strohhalm, ſondern einen Scepter in Ihre Hand legt.
Reuterholm blickte ſtolz auf ſeine Beute herab. Von dieſem Augenblick an glaubte er ihre Schönheit als einen weiteren Schmuck an ſeinem Triümphwagen betrachten zu können, er glaubte, mit überzeugenden Beweiſen alle ihre Einwendungen uͤber den Haufen ge⸗ worfen, mit ſteghafter Logik ihr Herz erobert zu haben.
— Sie haben mir ein ſchreckliches Gemälde vor⸗ gezeichnet, Herr Baron.
Ihr Auge durchſchaute mit glänzendem Blick die Gedanken in ſeinem Innerſten.
Jetzt kam die Reihe an ſie zu lächeln.
— Erlauben Sie gleichwohl, Herr Baron, auch mir, daß ich Ihnen ein Gegenſtück zeige. Wollen Sie z. B. die Güte haben und den Herzog betrachten. Sehen Sie die Zuckungen in ſeinem Geſichte; hören Sie nicht, welche unzuſammenhängende Worte er murmelt; be⸗ merken Sie nicht den unſteten ausdrucksloſen Blick, den er um ſich her wirft? Sie ſehen doch
G
— Ja.— — Sie hören doch? — Ja.
— Sie verſtehen doch?
Reuterholm's ſtolze Haltung verſchwand, während das Fräulein ſprach, und ein unverkennbarer Schrecken bemächtigte ſich ſeiner immer mehr.
— Vergleichen Sie, fuhr Fräulein Rudenſköld fort, den Herzog mit dem König. Was ſagen Sie... die Gleichheit im Ausdruck und in der Gemüthsſtim⸗ mung beider iſt ja erſtaunlich. Aber laſſen Sie uns weiter gehen... Haben Sie die Güte und lenken Sie


