Teil eines Werkes 
11. bis 15. Bändchen (1852)
Entstehung
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tete, lächelte er. Eine unerklärliche Furcht beſchlich ihr aufgeregtes Herz.

Wenn ich Sie recht verſtehe, ſo weiſen Sie mein Anerbieten mit tiefer Verachtung zurück.

Sein Zorn war ſo zuſammengepreßt, ſo compakt, daß Fräulein Rudenſköld ſich eines Schauders nicht er⸗ wehren konnte.

Ja wohl, Sie verſtehen mich recht.

Würden Sie mir nun erlauben, nur ein ganz wenig den Schleier zu lüften, der Ihre Zukunft ver⸗ birgt 2

Reuterholm lächelte dabei.

Haben Sie die Güte, zu reden.

Betrachten Sie einmal den jungen König Ihrer Hoffnungen; ich meine die Majeſtät Guſtav, mein Fräu⸗ lein. Was ſagen Sie von ihm? Was bedeuten wohl dieſe Augen, die irrend nach einem verſtändigen Aus⸗ druck zu ſuchen ſcheinen? Sehen Sie... Hören Sie

.. verſtehen Sie? Aber damit iſt es noch nicht ge⸗ nug; werfen Sie jetzt auch einen Blick hieher auf die Seite, ſo finden Sie einige der ausgezeichnetſten Aerzte des Reiches beſchäftigt, Aufzeichnungen zu machen. Sie ſehen das Alles... nicht wahr... aber Sie verſtehen vielleicht noch nicht recht, was es bedeutet. Nun wohl, ich will nicht geheimnißvoll ſein, aber ich bitte Sie noch einmal, die prüfende Aufmerkſamkeit zu beobachten, womit die Herren Aerzte alle Worte und Blicke des Königs ſtudiren und... aber ich ſehe, daß Sie den Inhalt der Aufzeichnungen dieſer Herren errathen... und glauben Sie mir, mein Fräulein, ſie lügen nicht, denn der König iſt wahrhaftig... wahnſinnig.

Und wenn es ſich wirklich ſo verhält, was wer⸗ den wohl nach Ihrer Anſicht die Folgen davon ſein?

Daß die vormundſchaftliche Regierung auf un⸗ beſtimmte Zeit verlängert wird, daß die Armfelt'ſche Partei aus dem Feld geſchlagen iſt, ſo lange dieſe