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Er hatte jetzt wirklich auch eine Idee bekommen.
Mit dieſer Idee war er ſeiner Sache gewiß und er kreuzte die Arme über ſeine Bruſt und blickte bereits wie ein Triumphator auf Fräulein Rudenſköld herab, ohne daß ſie ſich den Anſchein gab, es zu bemerken, ob⸗ ſchon ſie gar zu deutlich und zu ihrer Freude ſah, daß ſie ihn in ihrer Schlinge gefangen hatte.
— Was die Bekanntmachung betrifft, begann Reu⸗ terholm wieder, der jetzt prüfen wollte, wie er mit dem Herzog daran war, ſo kann ich
— Die Bekanntmachung, ja, es iſt wahr...
— Der Herzog war zerſtreut und Reuterholm ſah, daß er jetzt mit ſeinem Plan hervorrücken konnte.
— A propos, ſagte er, zu Fräulein Rudenſköld ge⸗ wendet, es war Ihnen, als hörten Sie das Sauſen eines Geiſtergeflüſters?
— Ja, Herr Baron, ich hörte das.
Reuterholm wurde ſeines Sieges immer gewiſſer, da ſie auf ihrer Angabe beharrte. Er fixirte den Her⸗ zog flüchtig und ſah, daß ein dunkles Feuer in ſeinen Augen zu brennen begann. Es war das Feuer der Schwärmerei, nicht der Liebe.
Fräulein Rudenſköld war ebenfalls zufrieden, daß er an dem von ihr ausgeworfenen Angelhaken ſo leicht angebiſſen hatte..
— unſere Väter läugnen auch niemals, daß es einen Pythoniſchen Geiſt in der Welt gäbe.
— Nicht?
— Pythagoras redete ja den Fluß Neſſus an, und er antwortete ihm.
— Was ſagen Sie?
— Es iſt bewieſen, daß ein Baum zu Apollonius ſprach. Die Stimme war deutlich, aber ſchwach, wie die Stimme eines Weibes.
— Sonderbar.
— Nur in unſern Tagen läugnet man das Wun⸗ derbare. Die großen, unſterblichen und göttlichen Leh⸗


