Teil eines Werkes 
11. bis 15. Bändchen (1852)
Entstehung
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hätte. Seine beſtimmte Antwort erſchreckte inzwiſchen Reuterholm noch mehr, weil ſie ihn vollkommen über⸗ zeugte, daß die Liebe ſtärker ſei als die Freundſchaft.

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überzeugt, daß Ew. Hoheit meine Maßregel billigen werden, weil..

Es lag nicht in Fräulein Rudenſköld's Wunſch, daß eine Erklärung in Betreff dieſes ihr eigentlich ſo fremden Gegenſtandes ſtattfinden ſollte, weil 88 ihr zu nichts nützte.

Höoren Sie! rief ſte daher, indem ſie Reuterholm plötzlich unterbrach, dabei lauſchend um ſich blickte und die eine Hand erhob, als wollte ſie ihrer Geberde eine noch weitere Bedeutung geben hören Sie!

Reuterholm verſtummte auch ſogleich, weil jeder Vorwand dazu ihm willkommen war.

Was iſt es? fragte der Herzog, bei welchem die geringſte Bewegung, die etwas Unerklärliches enthielt, ſogleich anſchlug. Haben Sie etwas gehört?

Ich weiß nicht, antwortete Fraͤulein Rudenſköld, aber es war ſo ſonderbar, es war ganz, als ob ich das Sauſen eines Geiſtes gehört hätte... eines...

Reuterholm entdeckte mit Freude, daß der Herzog ſich dem Eindruck hingab, den dieſe Worte hervor⸗ riefen. Er iſt mein, dachte er bei ſich ſelbſt, und er ſoll es auch bleiben.

So lange der Myſticismus Gewalt über den Herzog hatte, ſo mußte, das wußte Reuterholm auch, ſeine eigene währen.

c Frinlein Rudenſköld behielt ihre inſpirirte Stellung el.

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Während das Schweigen andauerte, hatte Reuter⸗ holm Zeit ſich zu beſinnen. Sie iſt ein bischen einfältig, raiſonnirte er im Stillen, ſie will mich ſtürzen und gibt

mir zu gleicher Zeit ein Mittel in die Hand, mich zu vertheidigen.

Ich würde es an meiner Erklärung nicht er⸗ mangeln laſſen, antwortete Reuterholm, und ich bin

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