Teil eines Werkes 
11. bis 15. Bändchen (1852)
Entstehung
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Die Gefühle, die ſie aufregten, zerſprengten ihr bei⸗ nahe die Bruſt.

Weigern Sie ſich noch immer, die Monarchie zu retten? fragte Ehrenſtröm.

In dieſem Moment belebten ſich ihre Augen.

Es fällt mir etwas ein, ſagte ſie.

Laſſen Sie hören.

Der Herzog iſt doch im Zimmer daneben.

Ja.

Sie können zu ihm hineinſchleichen.

Ich hoffe es.

So gehen Sie hin und ſagen Sie ihm...

Ehrenſtröm's Geſicht leuchtete.

Daß Sie...

Sagen Sie, daß ich mit ihm zu ſprechen wünſche.

Sie erfüllen alſo unſere Wünſche?

Niemals; aber gehen Sie, gehen Sie. Der Augenblick darf nicht verſäumt werden; eilen Sie.

Was wollen Sie thun?

Reuterholm's Abſichten vereiteln. 5

Auf welche Art?

Gehen Sie, habe ich geſagt; ſchaffen Sie den Herzog hieher. 1

Ehrenſtröm ging. Unbekannt mit der Intrigue, die um ihn her geſpielt wurde, fuhr Guſtav in ſeinen Träu⸗

.

mereien fort. Als Reuterholm die Anweſenheit Fräulein

Rudenſköld's bemerkte, hatte er ein Gefühl des Ver⸗ druſſes und näherte ſich ihr.

Sie ſpielen die Rolle des Aufmerkſamen, ſagte

er, es freut mich, Sie immer auf meinen Spuren zu finden.

Wirklich? Ich glaubte das Gegentheil.

Warum das, wenn ich fragen darf?2

Darum, weil Sie Urſache haben, das Gewiſſen

zu fürchten. Gelüſtet es Sie vielleicht nach der Rolle...