Teil eines Werkes 
5. bis 14. Bändchen (1853)
Entstehung
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Ihre Aufregung erſtickte auf einen Augenblick ihre Stimme.

Tarrakanow getödtet? ſtammelte ſie. O mein Gott, mein Gott!

Aber mit entſchloſſener Haltung richtete ſie ſich wie⸗ der auf und wandte ſich von Neuem gegen Marfa.

Sie ſind alſo meine einzige Anklägerin, die ein⸗ zige Perſon, die auftritt, um mich vor der Mit⸗ und Nachwelt eines Verbrechens zu zeihen, das eine Blut⸗ ſchuld auf mein Leben wirft.

Fürſt Raszanowsky näherte ſich der Kaiſerin.

Ew. Majeſtät, ſagte er, erlauben Sie mir, ein Wort zu ſprechen?

Was wollen Sie ſagen?

Sie haben meine Familie und mich mit einer Güte behandelt, die uns zu ewigem Dank verpflichtet, und ich kann meine Freude darüber nicht unterdrücken, daß ich dazu beitragen zu können glaube, Ihre Seele von den Qualen zu befreien, welche der Gedanke, einer ſolchen Unthat geziehen zu werden, in Ihnen erregt.

Sie, mein Fürſt?

Marfa geht zu weit, Ew. Majeſtät. Ich kann es beweiſen.

Wie... Sie, Fürſt... ach, was ſagen Sie? Sollte mein Edelmuth gegen Sie ſo bald belohnt wer⸗ den? Erklären Sie ſich deutlicher. Sie behaupten, beweiſen zu können, daß Marfa zu weit gehe.

Auch der Abbé und meine Frau können es be⸗ zeugen.

Sie können es?

71 Ja, Ew. Majeſtät, weil Tarrakanow nicht todt iſt.

Nicht todt? Es ſollte alſo wahr ſein, daß ſie noch lebt? Die Frage wird immer verwickelter. Wache herbei! Man verhafte Marfa!

Nicht ſo, Ew. Majeſtät, bemerkte der Fürſt, Ihr Herz wird nicht zugeben, daß...