Teil eines Werkes 
5. bis 14. Bändchen (1853)
Entstehung
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Dieſer Gegenſtand machte die Kaiſerin immer eifrig und hitzig.

Ich zeuge gegen Sie.

Die Kaiſerin war außer ſich, aber jetzt drängte ſich ihr ein Gedanke auf, der bald deutlich und klar vor ihr ſtand.

Ha, rief ſie, dieſe Anklage iſt eine neue Kabale von Orlow. Aber ich werde ſeine Vermeſſenheit und Frechheit zu beſtrafen wiſſen. Kommt herein! rief ſie dem Hofperſonal zu, kommt herein!

Das Zimmer füllte ſich wieder. Die Kaiſerin blickte mit herausforderndem Stolz um ſich.

Schaffet Orlow herbei! ſagte ſie. Ich will mit ihm ſprechen. Hieher mit ihm! Auch dieſes Weib be⸗ ſchuldigt mich wegen des Todes der Tarrakanow. Or⸗ low und ſie ſtehen im Complott mit einander; aber ich werde ihnen die Masken von ihren Geſichtern reißen. Ein Mord. Ha, es iſt ſchrecklich! Meine Krone iſt ſchwarz, wenn ſie von den Fingern eines Mordengels berührt wird.

Die Leiden der Kaiſerin gaben ihrem Verdruß be⸗ dindis neue Nahrung. Sie wandte ſich wieder zu

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Nehmen Sie Ihre Anklage zurück, ſagte ſie, neh⸗ men Sie dieſelbe zurück. Auf ein Wort von mir ſpringt ein Blitz aus meinem Zepter und zermalmt Sie. Neh⸗ men Git die Anklage zurück.

Ich nehme ſie nicht zurück.

Wohlan denn, ſo werde ich Sie mit Orlow und Orlow mit Ihnen vernichten. Orlow hat erklärt, daß Tarrakanow noch lebe... Ha... da iſt der Bote. wo iſt Orlow?

Er iſt todt, Ew. Majeſtät.

Die Kaiſerin fuhr zuſammen.

Todt? wiederholte ſie. Todt? Und er hat ſeine Anklage mit ſich in's Grab genommen. Weh mir!