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zerſchmettern; aber Orlow's Arme waren frei und er ergriff Andreas beim Kopfe.
Der Augenblick war entſcheidend.
Orlow wurde zu Boden geſchleudert, aber er ließ ſeinen Griff nicht los. Andreas ſtrauchelte und er fiel gegen das Fenſter. Dieſes zerſprang in Scherben und alle Beide ſtürzten hinaus.
Die Polizeiheiducken eilten herbei, aber ſie kamen zu ſpät.
Ohne ſich aufzuhalten, kehrten ſie jetzt um und eilten auf den Platz, wohin die kämpfenden Brüder gefallen waren; aber wie ihre Ueberraſchung erklären,
als ſie am Fuße der Schloßmauer nur einen einzigen
von ihnen vorfanden!
Dieſer einzige war Andreas, der mit zerſchmetterten Kopf unbeweglich und todt dalag; Orlow dagegen kam nicht zum Vorſchein, er war verſchwunden.
Der Lärm und die Verwirrung, die durch dieſes Ereigniß hervorgerufen wurde, in Verbindung mit dem allgemeinen Glauben an eine beinahe beſtändig drohende Revolution am ruſſiſchen Hofe, erſchreckten Danilowna's leicht erregbare Phantaſie und veranlaßten ſie zu ihrem erſten Ausruf, daß eine Revolution ausgebrochen ſei.
Dieſes Wort iſt, einmal ausgeſprochen, eines von denjenigen, die leicht über die Lippen kommen.
Marfa blieb eine Weile auf dem Platz ſtehen, wo Orlow ſie anzugreifen geſucht hatte. Sie hatte tief in Andreas' Inneres geblickt und kannte zu gut die koloſ⸗ ſalen Leidenſchaften, die darin rasten, als daß ſie nicht, als die beiden Brüder jetzt zuſammenſtießen, eine ſchreck⸗ liche Kataſtrophe vorausgeſehen hätte. Sie wollte auch in's Mittel treten; aber theils konnte ſie ſich nicht durch ihre Umgebung hindurcharbeiten, theils verſchwanden


