Teil eines Werkes 
5. bis 14. Bändchen (1853)
Entstehung
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Seine Stirne verfinſterte ſich indeſſen.

Es iſt dennoch nicht wahrſcheinlich, ſagte er weiter, daß ſie ſich ſelbſt der Gefahr ausſetzt, der Kaiſe⸗ rin zu verrathen, für wen ſie ſich ausgibt.

Von dieſen Betrachtungen hingeriſſen, begann Or⸗ low laut zu denken: der Gedanke entlehnte die Hilfe des Wortes, um deſto deutlicher zu werden.

3 denöblih blieb er ſtehen. Seine Stirne klärte ſich wieder. Während ſie bei der Kaiſerin iſt, ſagte er, will ich auftreten und ihr die Maske abreißen. Mein Bru⸗ der muß mein Zeuge ſein, und Marfa wird durch ihre eigene Lüge zu Fall gebracht werden.

Aber ich muß ſie ſehen. Niſchsky!

Herr!

Iſt Marfa ſchon bei der Kaiſerin vorgelaſſen worden?

Sie ging ſo eben durch das Thor hinein.

Ich werde ihr begegnen.

Daß Worowitſch den von der Kaiſerin empfangenen Auftrag an Marfa ausgerichtet, haben wir bereits aus dem Vorhergehenden erſehen; aber daraus folgt nicht, daß man auch den Grund einſieht, warum Marfa ſich ſchon am Abend fortbegeben und die von der Kaiſerin feſtgeſetzte Zeit nicht abgewartet hatte.

Die Sache verhielt ſich folgendermaßen:

Der Leſer weiß, daß Andreas ſich zufällig an dem⸗ ſelben Abend wie Guſtav Adolph in der Kaſan'ſchen Kirche befand und daß er, ohne es zu wollen, ein ge⸗ heimes Geſpräch zwiſchen Subow und Orlow, in Be⸗ treff eines Plans, um die Verbindung zwiſchen Guſtav und Alexandra zu hintertreiben, anhörte. 2

Dieſer Umſtand veranlaßte ihn damals ſogleich wenn der Leſer ſich noch erinnern wird einige Worte der Warnung zu dem König zu ſprechen.