Teil eines Werkes 
5. bis 14. Bändchen (1853)
Entstehung
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mer verlaſſen hatte

... zu den Waffen... zu den Waffen... Nevolution!

Ihr Ruf wurde bald von allen Seiten wiederholt, Thüren öffneten und ſchloſſen ſich, ſchnelle Tritte nah⸗ ten von allen Seiten, Waffen klirrten, in dem einen Zimmer ſah man Lichter anzünden, in dem andern ver⸗ ſchwanden ſie.

— Wo iſt die Kaiſerin? rief man endlich. Sie iſt fort... wo iſt ſie... wo iſt ſie? Zu den Waffen, zu den Waffen!

Man hatte ſie in ihren eigenen Zimmern geſucht, dieſelben aber leer gefunden.

Der Schrecken jagte Alles aus den Betten auf. Die Verwirrung und der Lärm erreichten ihren höchſten Gipfel. Bald blitzten die Waffen in den Händen der ſchlaftrunkenen Helden.

Mit erneuter Spannkraft ihrer Seele hatte die Kaiſerin dem Getöſe gelauſcht.

— Ew. Majeſtät, ſagte Willanow, ſollten wir uns nicht zurückziehen?... hören Sie... es nahen Leute ... der Lärm kommt hieher...

— Still, Willanow. Wenn Du glaubſt, daß auch mein Reich wie ein Kartenhaus über meinem Haupte zuſammenſtürzen werde, ſo täuſcheſt Du Dich. Es ruht auf ſicheren Grundpfeilern. Laß uns vielmehr der Ge⸗ fahr entgegentreten... eine Gefahr iſt ſelten mißlich, wenn man ihr in's Geſicht zu ſchauen wagt.

Aber in dieſem Augenblick wurden die Thüren auf⸗ geworfen und Danilowna ſtürzte herein.

— Revolution... rief ſie. Retten Sie ſich, Ew. Majeſtät...eilen Sie fort von hier... Revolution...

Danilowna war außer ſich. Mit fliegenden Haaren, brennenden Augen, bleichen Wangen, verzerrten Ge⸗ ſichtszügen war ſie ſelbſt eine lebende Furie der Re⸗ volution.

Ein Mitglied vom Hoſperſonal um das andere be⸗ gann ſich ietzt bei der Kaiſerin einzufinden, bis ſie zu⸗