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keit, ſich in Anweſenheit des Hofes zu beherrſchen, zo⸗ gen ihr einen leichten Schlaganfall zu.
Ihre Glieder zitterten; ihre Züge wurden durch plötzliche und heftige Krämpfe verzerrt.
Als ſie ſich endlich aufrichtete, vermochte ſie nicht zu ſprechen.
Alexandra, die Braut ohne Bräutigam, war ver⸗ ſteinert vor Beſtürzung; aber Alexander ſtand ſtützend an ihrer Seite.
— Alerandra, flüſterte er, faſſe Muth, um Alles in der Welt, faſſe Muth. Laß Niemand ſehen, wie tief er Dich gedemüthigt hat. Eines ſchwöre ich Dir, Alexandra... und er legte dabei die Hand an ſeinen Degen... ich ſchwöre Dir, daß ich dereinſt dieſen Schimpf rächen, ſein Reich zerſtückeln, ihm die Krone vom Haupte reißen und ſie zu ſeinen Füßen zerſchmet⸗ tern werde.
Alexandra hörte dieſen Schwur nicht, ſie hörte Nichts.
Die Kaiſerin mußte in ihre Zimmer geführt oder oder vielmehr beinahe getragen werden. Mehr todt als lebendig langte Alexandra auf dem ihrigen an, wo ſie an Willanow's treuer Bruſt ihr Geſicht verbarg.
— Mein Gott, ſtammelte Subow, verblüfft über das Unheil, das er anſtiften geholfen hatte, ich fürchte, wir ſind zu weit gegangen.
Markow zuckte die Achſeln.
— Bedenken Sie, fügte Subow hinzu, wenn unſer Sieg die Kaiſerin in's Grab ſtürzt, ſo haben wir Nichts damit gewonnen.
— Laſſen Sie uns zu ihr gehen, antwortete Mar⸗ kow bloß.
Der Hof war in demſelben Augenblick, wo die Kai⸗ ſerin ſich entfernt hatte, aufgebrochen.
In dem großen Reichsſaal ſtand nur noch ein ein⸗ ziger Menſch ganz allein..
An eine Säule gelehnt, ließ er ſeinen Blick auf


