Teil eines Werkes 
5. bis 14. Bändchen (1853)
Entstehung
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fall gerathen war, Marfa's Namen zu nennen, und Alexandra ſegnete ihn in der Stille.

Geſchützt von dem Heiligenſchein, welchen der Volks⸗ glaube Marfa beilegte, ſtanden ſie bald am Eingang ihrer Wohnung.

Fünfzehntes Kapitel. Marfa.

Strelna war zur Zeit der Kaiſerin Katharina eine Ruine, aber eine Ruine höchſt prachtvoller romanti⸗ ſcher Art.

Peter der Große, welcher es liebte, von möglichſt vielen Seiten über den finniſchen Meerbuſen hinzuſchauen, von deſſen gewaltiger Mündung, wie er mit ſo großer Gewißheit vorausſah, die ruſſiſche Monarchie dereinſt bewaffnet ausgehen ſollte, um Europa zu beherrſchen, begründete auch Strelna. Wie Petershof, ſo bot auch dieſer Platz die Ausſicht auf die kareliſche Küſte, auf Kronſtadt und Petersburg.

Aber Strelna wurde nie vollendet. Peter gab den ſtolzen Gedanken, hier eine Sommerreſidenz für die kaiſerliche Familie zu erbauen, auf, und Strelna blieb ein gigantiſches Fragment, das jedoch auch in ſeiner unvollendeten Größe bewies, daß Peter's I. kühner Geiſt einmal daran gedacht hatte.

Unvollendet, unbebaut und verlaſſen, ſchien es bloß zu dem aufgeführt zu ſein, was es war, nämlich zu einer großartigen Ruine.

Die Lage des Luſtſchloſſes am ſteilen Ufer des Meer⸗ buſens, in einer wilden maleriſchen Gegend, wo Berghöhen und Wälder mit einander wechſeln, verleiht Der Fürſt. II. 3