Teil eines Werkes 
5. bis 14. Bändchen (1853)
Entstehung
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denn kaum waren ſie auf dem Boden, als die Pferde wieder anzogen und ſogar Andreas zwangen, für einen Augenblick ſeine Abſicht aufzuſchieben, die wirklich da⸗ hin gerichtet war, ſich zu den Mädchen hinein zu ſetzen.

Wir verlaſſen hier Andreas und folgen Alexandra und Willanow.

Weder Alexandra noch Willanow hatten bedacht, was ſie thaten. Die Furcht allein hatte ihnen die Flucht vorgeſchrieben, und ſie ergriffen dieſelbe, ohne ſich zu beſinnen. 4

Auf die Landſtraße hinabgekommen, wurden ſie in die Verwirrung hineingezogen, welche da ſtattfand. Alles drängte ſich um einander her: der Eine wollte vorwärts, der Andere rückwärts. Die graue Staub⸗ wolke, die aus dem ſandigen und dürren Weg aufſtieg, umhullte ſie. Alexandra wagte kaum, ſich von der Stelle zu bewegen: ihre Augen wurden vom Staube geblendet und ihre Ohren von dem Getöſe betäubt. Willanow, welche die gänzliche Rathloſigkeit der Prinzeſſin ſah, wußte nicht, was ſie beginnen ſollte. In ihrer Ver⸗ zweiflung bereute ſie jetzt, daß ſie den Wagen verlaſſen hatte, und ſte ſchaute ihm nach, fand aber zu ihrem Schrecken, daß er bereits verſchwunden war.

Welch' bittere Vorwürfe machte ſie ſich nicht jetzt über dieſen Ausflug!

Aber Zeit und Umſtände geſtatteten ihr keine lange Betrachtungen und Vorwürfe. Die Schwäche der Prin⸗ zeſſin bewies dem Fräulein die Nothwendigkeit, für ſie zu denken und zu handeln, zumal da es ihr, obſchon erſt jetzt, einfiel, daß Alexandra ſich noch nie in einer ſolchen Lage befunden haben konnte. An ſich ſelbſt dachte ſie gar nicht.

Entſchloſſen ergriff ſie alſo jetzt ihre verwirrte Freun⸗