— Willanow, flüſterte Alexandra, Pferde.
— Ja, ja.
— Er gibt es ab.
— Was er wohl im Sinn haben mag?
— Er kommt hierher... er.
— Er will ſich zu uns in den Wagen ſetzen.
— Er wird uns erkennen.
— Ich zittere.
— Still. Er bleibt ſtehen.
Die Mädchen flüſterten ſo leiſe mit einander, daß ſie ſich ſelbſt kaum hörten.
— Er nähert ſich wieder.
Willanow war allen ſeinen Bewegungen gefolgt. Nichts entging ihr. Weniger aus beſtimmter Äbſicht, als in Folge eines unbewußten Inſtinktes, legte ſie ihre Hand an das Schloß des Wagenſchlages der Seite ge⸗ genüber, von welcher der Reiter herkam; ſie hatten ſich da auch bereits ſo ſehr als möglich zuſammengedrängt.
— Er greift an den Schlag.
Andreas' bleiches und mageres Geſicht wurde dabei von dem rothen Schein einer Pechfackel beleuchtet.
— Mein Gott!
Nur von ihrer Furcht geleitet, drückte Willanow an den Griff, welchen ſie noch feſthielt.
— Ah, ſehen Sie.
Andreas wandte ſich in dieſem Augenblick hef⸗ tig auf die Seite, gleich als würde er von Etwas be⸗ unruhigt. Das grobe Profil zeigte ſich dabei in ſeiner ganzen grotesken Plumpheit.
— Laſſen Sie uns fliehen.
— Fliehen?
— Kommen Sie.
Glücklicherweiſe bewegte ſich der Wagen vom Platze, während die beiden erſchrockenen Mädchen herausſpran⸗
Einen Augenblick ſpäter, und ihre unbedachtſame Flucht wäre ihnen vielleicht theuer zu ſtehen gekommen,
er ſpringt vom


