Teil eines Werkes 
5. bis 14. Bändchen (1853)
Entstehung
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obſchon ſeine Gedanken allezeit das Gepräge der ge⸗ waltſamen Leidenſchaften trugen, unter denen ſeine Seele beharrlich arbeitete; ſie waren auch weit mehr kühne, unvollendete, wilde Entwürfe zu Gedanken, als eine logiſch durchgeführte Ideenaſſociation. In dieſer cha⸗ rakteriſtiſchen Seele hatte nie Etwas reifen können, mit Ausnahme vielleicht ſeiner phantaſtiſchen Liebe zu einer Perſon, die er ſelbſt getödtet hatte, nämlich zu Tar⸗ rakanow.

Andreas ſah alſo nichts Unausführbares in ſeinem Plan, er war dreiſt, und das galt ihm ſo viel, als wenn er klug und gut geweſen wäre..

Aber wer mag wohl das andere Mädchen ſein?

Er fragte, vergaß jedoch die Antwort wieder, die er bekam.

Haſt Du dieſe Karte genau genug betrachtet? fragte er den Kutſcher von Neuem.

Ja, gnädiger Herr.

Du willſt nach Strelna, aber Du mußt nach Petersburg fahren.

Sie befehlen es?

Kennſt Du mich?

Nein.

Morgen ſtellſt Du Dich in der Polizeikanzlei ein... Du ſchweigſt... verſtehſt Du mich?

Ein großer Theil der letzten Aeußerung des Rei⸗ ters entging Alexandra und Willanow.

Was ſollen wir thun? flüſterte Alexandra.

Still! bat Willanow. Laſſen Sie uns hören.

Der Reiter verließ den Kutſcher und wandte ſich um. Man ſah jetzt, wie ein anderer Reiter ſich ihm näherte. Es war ſein Bedienter.

Noch währte die Unordnung unter den Wagen fort. Von allen Seiten hörte man Fluͤche, Geſchrei und Lärm.

Der Wagen der beiden Mädchen ſtand jedoch in dieſem Augenblick ſtill.