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— Du meinſt den Sbitenhändler.—
— Ganz richtig, Ew. Hoheit. Der Mann intereſ⸗ ſirte Sie. Sie erlaubten ihm, in den Garten hereinzu⸗ kommen..
— Ich erinnere mich ſeiner recht gut; er hatte einen großen ſchwarzen und krauſen Bart, gegen welchen ſeine feurigen Augen und die weißen Zähne merkwürdig ab⸗ ſtachen. Er hat alſo bei Tarrakanow und hernach bei Marfa gedient?
— Ja, Ew. Hoheit.
— Aber wir vergeſſen etwas, fiel Alexandra jetzt haſtig ein. Tarrakanow war ja Mutter, ſagſt Du... das Kind... das Kind... wurde es gerettet?
— Es ſtarb mit ihr, Ew. Hoheit, denn es ruhte noch unter ihrem Herzen.
— Welche ſchauerliche Geſchichte, Willanow! Ich hätte nie geglaubt, daß eine ſolche Bosheit möglich wäre.
Die beiden Mädchen ſanken gedankenvoll jede in ihre Wagenecke zurück und überließen ſich dem melancho⸗ liſchen Eindruck, der bei ihnen geweckt worden war. Aber mitunter erwachte bei Alexandra der eine und an⸗ dere Zweifel, und jeder Zweifel war ihr ſo willkommen, weil ſie das Ereigniß in einem andern Licht zu ſehen wünſchte, als in demjenigen, das Willanow ihm gege⸗ ben, und weil ſie ſich nicht überzeugen konnte, daß man die Liebe ſo ganz und gar als einen Spielball und als ein Opfer in der Hand der Politik behandeln könne. Sie bildete ſich ein, ihre eigene Zukunft hänge beinahe von dieſem Glauben ab. Jede Möglichkeit, den Ver⸗ hältniſſen eine andere Deutung zu geben, war für ſie
alſo ein Lichtſchimmer, nach welchem ſie begierig griff.
— Aber ich begreife doch Etwas nicht recht, Wil⸗ lanow, bemerkte ſie. Du haſt dieſe Geſchichte von Marfa gehört, aber wie konnte ſie Alles ſo genau erfahren?
— Ich habe Ihnen geſagt, Hoheit, daß Marfa eine Freundin der Prinzeſſin war, und vielleicht hielt


