on
2en
19
gegen ſeinen neuen Herrn zeigte, in Gutem an, um ſo mehr, als dieſer Herr ihr eigener angebeteter Gatte war. Von dem Augenblick an, wo ſie im Hafen von Livorno gefeſſelt wurde, erblickte ſie Alexandrowitſch nicht wie⸗
den Gefängnißwärterdienſt nachgeſucht, um ſie umgeben und bedienen zu können; er heirathet, und auch ſeine Frau werde, wenn die Prin⸗ zeſſin es wünſchte, ſie manchmal beſuchen können; er fürchte, daß man einen Plan gegen ihr Leben habe,
Ergebenheit erfreute ſie, weil ſte ihr das ſonſt bereits verlorne Vertrauen auf die Güte der Menſchen zurückgab. Auf dieſe Art ſchwanden Monate für die Beklagens⸗ werthe hin, bis endlich die Newa, die im Dezember 1777 plöͤtzlich austrat, in ihr Gefängniß drang und der Prinzeſſin ein ſchauerliches Ende bereitete.
ſeglic. Das iſt grauenhaft, Willanow, das iſt ent⸗ etzlich.
— Man ſagt...
Willanow that ſich wieder Einhalt.
— Was ſagt man?
— Man ſag aber ich glaube dieß Gerücht
t. nicht. Aie Prinzeſſin ſtarb, ſagt man, auf... — Au
„. 52
2*


