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— Ach ja, Ew. Hoheit, das thue ich.
Willanow legte die Hand auf ihr Herz, während ſie antwortete.
— Aber ich begreife nicht, warum Du bisher die⸗ ſes Geheimniß ſo ſtreng bewahrt haſt. Glaubſt Du nicht, gute Willanow, daß ich auch alle diejenigen lie⸗ ben würde, die Du liebſt?
— Ew. Hoheit Vorwurf mag richtig ſein; aber Marfa hat mich erſucht, nichts von ihr zu erzählen, und ich fürchte ſogar, daß es ihr jetzt ſehr unangenehm ſein wird, wenn ſie erfährt, daß ich Ew. Hoheit von ihr geſagt habe.
— Sei deßhalb unbekümm ert, Willanow. Ich werde ihr beweiſen, daß auch ich ſie liebe, und dann wird ſie Dir wohl verzeihen; aber es kommt mir ſehr ſonderbar vor, daß ſie, die das Vertrauen Deiner Elteru beſaß und von ihnen ſogar, wie Du Dich ausdrückteſt, mit Ver⸗ ehrung behandelt wurde, ſich jetzt auf's Wahrſagen ge⸗ worfen hat. Dieß iſt eine ſehr geringe und untergeord⸗ nete Thätigkeit im Vergleich mit ihren früheren Be⸗ ſchäftigungen..
— Sie haben hierin wiederum Recht, Hoheit, und auch ich konnte mir noch viel weniger vorſtellen, daß Marfa, die durch ihre Rathſchläge und Prophezeiungen ſo berühmt gewordene Marfa, dieſelbe ſei, die mich er⸗ zogen hatte. Durch ihr ganzes Leben zieht ſich unleug⸗ bar ein Geheimniß, das ſich nicht leicht erklären läßt. Leiden und Bekümmerniſſe, glaube ich jedoch, haben für ſie alle weltliche Ungleichheiken ausgeglichen. Unſtreitig iſt ſie eine ungewöhnliche Frau. Wenn Sie ihre Be⸗ kanntſchaft gemacht haben, werden Sie das ſicherlich ſelbſt zugeben. Für mich war ſie lange ein Räthſel, das ich nicht zu löſen vermochte; aber ich glaube das ſchon vorher geſagt zu haben. Ihr Entſetzen vor Or⸗ low war ſo lebhaft, ſo wahr.„Als ſie zum erſten Mal ſeinen Namen ausſprach, glich ſie einer marmornen Bildſäule des leibhaftigen Schreckens. Meine Neugierde


