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Worowitſch, mit welchem ſich unzweifelhaft viele ihrer älteren Erinnerungen und Verhältniſſe verknüpf⸗ ten, war angekommen.
Orlow, der augenſcheinlich auf eine dämoniſche Art auf das Leben dieſer zwei Leute eingewirkt, hatte ihr ſeine Liebe erklärt und ſich drohend entfernt.
Die aufregende Scene in der Bauernhütte, ſowie das Zuſammentreffen mit Döring, bildete vielleicht auch ein neues Blatt in ihrem Lebensbuch, obſchon ſie es vielleicht noch nicht wagte, die dunkeln Worte zu leſen, welche ſich in daſſelbe einzuzeichnen begannen.
Aber damit war es noch nicht genug.
Marfa's Brief war ebenfalls angelangt, und ſie hatte es nicht vermeiden können, ihn der Prinzeſſin mit⸗ zutheilen, die es inſtändig verlangte.
Worowitſch's Auftreten vor der Kaiſerin und das Unglück, das, wie ſte befürchtete, jetzt über ſeinem Haupte ſchwebte, vermehrten noch ihre Bekümmerniſſe.
Gleich einem mit Früchten überladenen Zweig be⸗ ſaß ſie nicht Kraft genug, alles dieſes allein zu tragen.
Ihr angeborner Stolz war bisher die Schildburg geweſen, welche ſie gegen jede Demüthigung geſchützt und gewappnet hatte; aber obſchon dieſer Stolz jetzt um nichts kleiner geworden war, ſo half er ihr gleichwohl nichts, wenn ſie ſich allein oder nur mit einer Freundin zuſammen befand.
Willanow gehörte zu den Charakteren, die einer Oppoſition beduͤrfen, um all ihre Kräfte entwickeln zu können, und die erſt dann entſchloſſen ſind, wenn es ſich wirklich um Etwas handelt, wobei große Leidenſchaften in's Spiel kommen, die aber bei Peferchtunain ohne beſtimmte Grenzen, bei Bekuͤmmerniſſen ohne gegebene Form, in einem bewußtloſen Seufzer dahinſterben.
Die Ereigniſſe des Tages hatten von allen Seiten auf die Wehrloſe eingeſtürmt, und wohin ſie ſich wandte, ſah ſie eine drohende Veränderung; ſie zog ſich daher in ſich ſelbſt zurück, um einen Punkt zu ſuchen, von wo


