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näm lich der Hauptſtadt drängte, um alldawie in einem zweiten Meere zu verſchwinden. Um die Chauſſee zu beleuchten, waren da und dort
Pechfackeln angezündet.
Der Wagen, worin die Prinzeſſin Alexandra und Willanow ſich befanden, gerieth bald in die große Reihe von Equipagen, die ſich eine um die andere dahin be⸗ wegten.
— Gott ſei Dank, ſagte die Prinzeſſin, daß wir hier ſind. Ich wäre beinah in Ohnmacht gefallen aus Schrecken vor den Männern, die uns verfolgten.
— Ich hätte nie geglaubt, daß ich ſo ängſtlich wer⸗ den könnte, wie ich ſo eben war, Ew. Hoheit; aber Sie waren auch bei mir, und ich fürchtete um Ihretwillen.
— Du biſt vielleicht muthiger ohne mich?
— Ich glaube es beinah.
— Bedenke, gute Willanow, wenn ſie uns einge⸗ holt hätten! was würden wir dann gethan haben?
— Es iſt wahr, Ew. Hoheit, aber ich erinnere mich jetzt, daß mein Bruder zu ſagen pflegte, die Ge⸗ fahr floöße Muth ein, und ich glaube, daß die Vorſehung uns niemals verläßt. Wenn es gilt, bekommt man Inſpirationen. Nichtsdeſtoweniger bin ich über dieſe Fahrt hier verdrießlich. Wenn Ihnen was Unangeneh⸗ mes zuſtößt, ſo wird man mir Vorwürfe machen, daß ich Sie verlockt habe.
— Dann würde man Dir ſehr Unrecht thun, Wil⸗ lanow, denn ich war es ja, die Dich beredete.
— Aber ich war es, die Ihre Neugierde anregte, mit Marfa zu ſprechen.
— Nicht doch, Willanow; von ihr ſprechen ja alle Menſchen gerade, wie wenn ſie eine Heilige wäre, und das muß ſie ja auch ſein; denn um uns unſere Schick⸗ ſale vorausſagen zu können, muß man wohl etwas mehr ſein als andere Leute.
„— Wenn ſie auch juſt keine Heilige iſt, Ew. Ho⸗ heit, ſo iſt ſie wenigſtens ein ganz kluges Weib, das


